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Infoveranstaltung “Refugees in Libya” Proteste

25. November 2022, 18:00 - 19:00
Veranstaltung

“Refugees in Libya” Proteste in der Schweiz
Infoveranstaltung im Hello Welcome, Bundesstrasse 13, Luzern
Freitag 25.11.22, Beginn 18:00 Uhr

Viele geflüchtete Menschen in Libyen erleben Gewalt. Sie haben deshalb Proteste gestartet. Wir möchten diese Menschen von der Schweiz aus unterstützen. Deshalb gibt es beim UNHCR-Hauptquartier in Genf am 9. und 10. Dezember 2022 Aktionstage.

Bei der Infoveranstaltung in Luzern sprechen betroffene Personen über die Situation in Libyen. Wir möchten erfahren, wie die Proteste aussehen. Wir möchten auch hören, warum die Proteste in ganz Europa stattfinden müssen und wie wir die Menschen unterstützen können.

Anmeldung zur gemeinsamen Anreise ab Luzern.

Alle Infos zum Protest.

Call to Geneva –
Sit-in on 09th and 10th of December 2022

9. December 2022, 12:00 - 10. December 2022 12:00
Aktion

Die neue Webseite http://unfairagency.org  ist online, um für die Proteste vor dem UNHCR-Hauptquartier in Genf im Dezember zu mobilisieren. Es werden gemeinsame Anreisen aus allen grossen Schweizer Städten geplant. Hilf mit, den Protest bekannt zu machen und die Stimmen der Refugees in Libyen lauter zu drehen.

Proteste der Refugees in Libya vor einem Jahr vor dem UNHCR in Tripolis.
Proteste der Refugees in Libya vor einem Jahr vor dem UNHCR in Tripolis.

„Vor einem Jahr hatten Tausende von geflüchteten Menschen mehr als 100 Tage lang vor dem UNHCR-Büro in Tripolis protestiert: Ein historischer Akt der Selbstorganisation unter härtesten Bedingungen. Anstatt zuzuhören und sich zu verbessern, kritisierte das UNHCR ihren Protest, ignorierte ihre Stimmen und schwieg angesichts der brutalen Räumung und Inhaftierung derjenigen, die ihre Grundrechte einforderten. Trotz der anhaltenden Repressionen und Drohungen bleiben die Forderungen von „Refugees in Libya“ bestehen und ihr Kampf geht in verschiedenen Formen weiter.

Um „Refugees in Libya“ in ihrem Kampf zu unterstützen und den Stimmen all jener Gehör zu verschaffen, die von einer Behörde, die sie eigentlich schützen sollte, ignoriert, bestraft und ungerecht behandelt werden, rufen wir zu zwei Aktionstagen vor dem UNHCR-Hauptsitz in Genf, Schweiz, am 9. und 10. Dezember 2022 auf.“

http://unfairagency.org


Abolish Frontex, Solidarity with Refugees in Libya : Demo Stop Italy-Libya Memorandum!

15. October 2022, 15:00 - 17:00
Aktion

Wir rufen anlässlich des kollektiven Aktionstags gegen die Verlängerung des Italien-Libyen Memorandums am 15. Oktober 2022 dazu auf in Solidarität mit Refugees in Libya, ihre selbstorganisierten Proteste auf die Strassen in der Schweiz zu tragen.
Das Regime in Libyen wird von der EU finanziert und unterstützt, damit sie die Türsteher der Festung Europa spielen. Dabei wird die Milizen-geführte sogenannte libysche Küstenwache finanziert und ausgebildet.

Das Memorandum zwischen Italien und Libyen soll diesen November für weitere 3 Jahre verlängert werden. Die Fortführung dieses Memorandums wird die unmenschlichen Zustände in Libyen für flüchtende Menschen festigen. Wir stellen uns gegen die EU-Kooperation mit der sogenannten libyschen Küstenwache und anderen Milizen und fordern Bewegungsfreiheit für alle!

Lasst uns gemeinsam das Echo der Proteste von Refugees in Libya auch in die Schweiz holen!

Auf die Strasse am 15.10 um 15 Uhr am italienischen Konsulat in Zürich (Tödistrasse 65)

Infotour: Solidarität an der polnisch-weissrussischen Grenze

21. October 2022, 0:00 - 24. October 2022 0:00
Veranstaltung

Im letzten Sommer wurde die nordosteuropäische Migrationsroute noch einmal verändert und gefestigt. Die Grenzzone wurde abgeschirmt, Mauern wurden gebaut und der sogenannte Grenzschutz wurde unglaublich militarisiert. Trotz dieser gewalttätigen Politik versuchen Menschen auf der Flucht immer noch, die Grenze zu überqueren und in Europa Schutz zu suchen. Aktivistinnen und Aktivisten, die Menschen auf der Flucht auf ihrem Weg unterstützen, sind ernsthaften Repressionen durch Polizei und Regierung ausgesetzt.

Während der Infotour werden Menschen, die an der polnisch-weißrussischen Grenze aktiv sind, über die aktuelle Situation, ihre Kämpfe und die Unterstützung, die sie brauchen, sprechen.

21.10.22 Luzern

23.10.22 Bern

24.10.22 Zürich

Veranstaltungsdetails folgen.

Diskussion: 2 Jahre nach Moria – Rechtlosigkeit, Einschüchterung und Kriminalisierung auf Lesbos

22. September 2022, 19:00 - 21:00
Veranstaltung

Vor zwei Jahren stand die Insel Lesbos im Zentrum der europäischen Aufmerksamkeit. Das berüchtigte Hotspot-Lager Moria war abgebrannt, tausende Geflüchtete über Nacht obdachlos. Inzwischen sind die Kamerateams verschwunden – doch die Situation von people on the move verschlechtert sich weiter.

Ein neues Camp wurde über Nacht aus dem Boden gestampft, umzäunt und über lange Zeit mit Ausgangssperren belegt. Die meisten Geflüchteten erreichen die Insel gar nicht mehr, sondern werden auf dem Meer von der griechischen Küstenwache oder FRONTEX-Schiffen zurückgepusht oder nach ihrer Ankunft in Vans gezerrt und auf dem offenen Meer ausgesetzt. Wer es doch bis nach Lesbos schafft, wird isoliert. Geflüchtete, Unterstützer*innen sowie Presseverteter*innen werden eingeschüchtert und systematisch kriminalisiert.

In der Veranstaltung berichten Alice Kleinschmidt und Hamid Khalilizad von borderline-lesvos von der zunehmenden Rechtslosigkeit auf der Insel und wie sie und andere Gruppen trotz allem versuchen, ihre solidarische Arbeit weiterzumachen.

Panelist*innen:

  • Hamid Khalilizad – borderline-lesvos
  • Alice Kleinschmidt – borderline-lesvos

Datum: 22. September 2022 um 19.00 Uhr
Ort: Regenbogenfabrik, Lausitzerstraße 22, 10999 Berlin
 → Veranstaltung via Livestream verfolgen

Die Veranstaltung findet auf Englisch mit Übersetzung ins Deutsche statt.

Solilauf Luzern

24. September 2022, 13:00 - 18:00
Veranstaltung

Samstag, 24. September 2022
Sponsor*innenlauf für Solidarität mit geflüchteten Menschen!

Am 24. September 2022 findet der vierte Solilauf Luzern auf der Lidowiese statt. Damit setzen wir auch dieses Jahr ein Zeichen für mehr Solidarität mit allen geflüchteten Menschen. Mit dem Solilauf sammeln wir Geld für Organisationen und Projekte von, für und mit geflüchteten Menschen und Menschen ohne geregelten Aufenthalt.

Mitmachen beim Solilauf

Du möchtest beim Solilauf dabei sein und Runden um die Lidowiese gehen/joggen/laufen? So geht’s:

  • Melde dich online an und komme am 24. September 2022 zum Solilauf (und drehe möglichst viele Runden um die Lidowiese)
  • Du suchst dir vorgängig Sponsor*innen, die deinen Lauf finanziell unterstützen
  • Du besprichst mit deinen Sponsor*innen, mit welchem Betrag pro Runde sie dich unterstützen (ab CHF 3)
  • Wenn du keine Sponsor*innen finden kannst, ist das nicht schlimm. Wir suchen ein anonymes Sponsoring für dich (siehe unten)

Wichtige Infos:

  • Es gibt zwei Startzeiten: 13 Uhr oder 14 Uhr (es ist auch möglich, an beiden Läufen zu starten)
  • Eine Runde um die Lidowiese ist ca. 500 Meter
  • Der Lauf dauert 40 Minuten
  • Die Startnummer bitte ab 12 Uhr vor Ort abholen

Anmeldung als Läufer*in

Mit diesem Formular kannst du dich als Läufer*in für den Solilauf anmelden. Im Formular kannst du bis zu sechs Sponsor*innen erfassen. Wenn du mehr Sponsor*innen hast, kannst du diese gerne per E-Mail melden an: info@solinetzluzern.ch

enough.

17. September 2022, 12:00 - 18. September 2022 20:00
Veranstaltung

enough. ist eine Plattform, ein Treffpunkt, eine Bühne, eine Informationsstelle, ein Austauschort. Wir schaffen Raum, um antirassistische Initiativen und den Widerstand gegen das Migrationssystem sichtbar zu machen.

Zum Programm

Wir werden auf dem enough. mit einem Infostand vertreten sein und freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!
Park Platz, Wasserwerkstrasse 101, 8037 Zürich

Justice for Nzoy

24. August 2022, 0:00 - 3. September 2022 0:00
Aktion

Am 30. August 2021 erschoss die Polizei in Morges den 37-Jährigen Nzoy aus Zürich. Polizei und Staatsanwaltschaft verharmlosen seither den Fall und sabotieren den Kampf der Angehörigen um Aufklärung der Geschehnisse. Die Tötung und der behördliche Umgang damit sind typische Beispiele von staatlichem Rassismus. Gerade im Kanton Waadt gibt es inzwischen eine ganze Reihe von ähnlichen Fällen. Rassismus ist kein Randphänomen und auch nicht das Problem einzelner Individuen, sondern durchzieht unsere ganze Gesellschaft. People of color erleben in allen Teilen der Welt soziale Abwertung, Repression und rassistische Gewalt. Rassismus ermöglicht und legitimiert die Ermordung von Geflüchteten an den Grenzen Europas sowie koloniale Ausbeutung und ist auch eng mit patriarchaler Unterdrückung und kapitalistischer Ausbeutung verbunden.

Der Tod von Nzoy hat breiten Protest ausgelöst: seine Angehörigen kämpfen für eine juristische Aufarbeitung, in Lausanne und Zürich gab es Demonstrationen, und mehrere Kampagnen kämpfen um mehr Öffentlichkeit des Falls. Diesen Widerstand tragen wir weiter. Gehen wir am 3. September gemeinsam auf die Strasse gegen Rassismus in all seinen Formen. Unsere Demo findet auch im Namen eines antirassistischen Septembers statt: am 9./10. September gibt es im besetzten Kochareal das antifaschistische Festival Un!te, am 16./17. September die antirassistischen Aktionstage Enough auf dem ParkPlatz.

Der gemeinsame Kampf gegen Rassismus lohnt sich! Wir fordern Gerechtigkeit für Nzoy! Dem staatlichen Rassismus in all seinen Ausprägungen sagen wir den Kampf an. Wir solidarisieren uns mit den Opfern und Betroffenen rassistischer Gewalt und mit allen antirassistischen Kämpfen weltweit!

Nzoy rest in power!
Rassismus tötet!
Gemeinsam gegen Rassismus!


Infoveranstaltungen zur Kampagne Justice for Nzoy

24.08.22 I 20:00 I Basel, Gewerkschaftshaus Rebgasse 1

25.08.22 I 19:00 I Bern, De_Block

28.08.22 I 17:30 I Feministisches Streikhaus Zürich

17:30 Infoveranstaltung & Input der Allianz gegen Racial Profiling
19:00 Soli Z’Nacht von und für geflüchtete Frauen
20:30 Film “No Apologies” zu rassistischer Polizeigewalt in Waadt.

Kundgebung zum Gedenken an Nzoy

30.08.22 I 19:30 I Bahnhofsplatz Morges

Am 30. August 2021 tötete die Polizei wieder einmal im Kanton Waadt. Roger “Nzoy” Wilhelm, ein 37-jähriger Schwarzer Mann, blieb vier Minuten lang ohne Hilfe am Boden liegen, nachdem er von drei Kugeln getroffen worden war, die ein Polizist abgefeuert hatte. Ein Jahr später treffen wir uns in Morges, um Nzoy zu gedenken und um weiterhin Polizeigewalt und den Rassismus des Staates und seiner Polizisten anzuprangern.
https://renverse.co/infos-locales/article/rassemblement-en-memoire-a-nzoy-3652

Antirassistische Demo: Gegen Polizeigewalt, Gerechtigkeit für Nzoy

03.09.22 | 15:30 | Landesmuseum Zürich

Das Aktionbündnis Justice4Nzoy ruft zu einer antirassistischen Demonstration am 3. September 2022 in Zürich auf. Das Bündnis fordert die Aufarbeitung des Mordes an Nzoy und wendet sich gegen die alltägliche rassistische Unterdrückung.

Der Tod von Nzoy hat breiten Protest ausgelöst: seine Angehörigen kämpfen für eine juristische Aufarbeitung, in Lausanne und Zürich gab es Demonstrationen, und mehrere Kampagnen kämpfen um mehr Öffentlichkeit des Falls. Diesen Widerstand tragen wir weiter. Gehen wir am 3. September gemeinsam auf die Strasse gegen Rassismus in all seinen Formen. Unsere Demo findet auch im Namen eines antirassistischen Septembers statt: am 9./10. September gibt es im besetzten Kochareal das antifaschistische Festival Un!te, am 16./17. September die antirassistischen Aktionstage Enough auf dem ParkPlatz.

No Fides – Don’t trust cops, soldiers or the state!

15. August 2022, 0:00 - 19. August 2022 0:00
Veranstaltung

Zur Homepage von NoFides

Vom 15. bis 19. August halten Polizei und Armee in Bern die Übung «Fides» (Vertrauen) ab. Mit dem Szenario einer «lang anhaltenden terroristischen Bedrohung» soll der Schutz «kritischer Infrastruktur» trainiert werden, etwa von Rechenzentren der Energiewirtschaft und Verteilzentren der Lebensmittelversorgung, sowie von bedeutenden Verkehrs- und Regierungsinfrastrukturen.

Diese Übung ist weit mehr als die realitätsferne Spinnerei einiger Sicherheitsfanatiker:innen, weit mehr als eine Inszenierung, mit der Armee und Polizei ihre Unverzichtbarkeit demonstrieren wollen. In einer Zeit, in der die Kriege und Krisen des Kapitalismus zum Dauerzustand geworden sind und so viele Menschen in Kriegs- oder Konfliktgebieten leben oder auf der Flucht sind, wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr; in einer Zeit, in der die Klimakatastrophe bereits Realität geworden ist, geht es den Herrschenden unweigerlich darum, ihre Profite und ihre Macht abzusichern. Denn gerade die diversen Aufstände und Proteste zeugen davon, wie viele Menschen weltweit für ein besseres und anderes Leben kämpfen und hinnehmen, dass «die da oben» einem solchen Leben im Weg stehen.

Mit «Fides» bereiten sich auch das Schweizer Militär und die Polizei auf eine mögliche Zukunft vor. Unter dem Deckmantel, Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten, trainieren sie Aufstandsbekämpfung, um die Privilegien der Reichen und Mächtigen zu schützen. Für viele Menschen bieten Armee und Polizei hingegen gar keine Sicherheit – sondern stellen vielmehr eine Bedrohung dar. Als patriarchal und rassistisch geprägte Institutionen vertreten sie nicht nur ein reaktionäres Bild von Männlichkeit und «Männerbünden», von Blut und Boden, von vermeintlicher Stärke und Ehre, sondern bewachen auch tagtäglich Grenzzäune, praktizieren Racial Profiling und setzen Ausschaffungsflüge durch. Als bewaffnete Arme des Staates sind sie darauf ausgerichtet, die herrschenden Verhältnisse zu verteidigen – wenn nötig mit tödlicher Gewalt.

Davon zeugen die militarisierten Aussengrenzen Europas ebenso wie die stetige Aufrüstung im Innern. Dass bei «Fides» nun eine «terroristische Bedrohungslage» geprobt wird, nachdem erst kürzlich die neuen Antiterrorgesetze in Kraft getreten sind, überrascht keineswegs. Denn mit dem Schlagwort «Terrorismus» wird eine diffuse Angst vor einem unsichtbaren Feind erzeugt, um mehr Kontrolle zu rechtfertigen, und dabei unverholen (antimuslimischen) Rassismus geschürt. Zugleich dient der Begriff Regierungen seit jeher dazu, all jene als «Terrorist:innen» zu diskreditieren, die sie radikal in Frage stellen und das in ihren Kämpfen auch ausdrücken. Mit der «Bekämpfung des Terrorismus» werden somit immer mehr Möglichkeiten geschaffen, gegen diese Menschen mit speziellen Mitteln und Gesetzen vorzugehen. Und so stellt sich die Frage: Wer wird in Zukunft als potenzielle Terrorist:innen gelten? Was, wenn die Klimabewegung weiterhin entschlossen Autobahnen und Verkehrsknotenpunkte – also kritische Infrastruktur – blockiert? Üben Militär und Polizei dann bei «Fides» bereits, wie sie dagegen vorgehen können?

Wir trauen weder Polizei noch Armee, und wollen sie nicht in unseren Leben. Lasst uns ihrer Welt der Herrschaft und Profitmaximierung unsere Werte der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe entgegensetzen. Sabotieren und stören wir «Fides» auf vielfältige Weise! Beteilige dich an Aktionen oder schaffe mit deinen eigenen Ideen Momente des Widerstandes…

Stay tuned!

Zum aktuellen Programm

Vom 12.-19. August gibt es einen Infopoint in der Brasserie Lorraine (Quartierstrasse 17, 3013 Bern). Die Infoveranstaltungen in der Brasserie Lorraine sind auch mit Rollstuhl zugänglich. Wir versuchen vor Ort Übersetzungen zu organisieren. Für Schlafplätze per Mail an nofides@immerda.ch anfragen.


Rassistische Polizeigewalt im Fall Oury Jalloh

Fr. 12. August 2022, 20 Uhr im Brasssäli, Quartiergasse 17, 3013 Bern (Rollstuhlgängig)
Vor 17 Jahren wird der Asysuchende Oury Jalloh in einer Einzelzelle auf dem Polizeirevier in Dessau auf brutalste Weise ermordet.
Was folgt ist eine unglaubliche Geschichte von Täter:innenschutz, Vertuschung und Repression gegen die Aktivist:innen, welche die Aufklärung des Falles fordern.

Mitglieder der „Initiative Oury Jalloh“ sprechen über ihre jahrelange Arbeit, ihre Kampagne und ihre Erfahrungen mit den gewaltausübenden Institutionen. Der Fall zeigt beispielhaft welche Funktionen Polizei und Justiz in unserem System einnehmen, wer geschützt wird und welche Personen von Polizeigewalt betroffen sind und wie sich die Institutionen selbst vor Kritik und der Konfrontation mit ihrer eigenen Gewalt zu schützen versuchen.“

https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/


Ein Blick auf die Militarisierung der EU-Aussengrenzen

Sa. 13. August 2022, 14 Uhr im Brasssäli, Quartiergasse 17, 3013 Bern (Rollstuhlgängig)
Alarm Phone / NoFrontex / AbolishFrontex

Europa führt einen Krieg gegen Migration. Doch was bedeutet das in der Praxis? Dieser Input gibt einen Blick auf die Militarisierung der Migrationsrouten rund ums Mittelmeer aus Perspektive von Alarm Phone und widerständigen Zusammenschlüssen wie NoFrontex und AbolishFrontex. Dabei zeigt ein Blick auf unterschiedliche Routen, dass dafür unterschiedliche Strategien angewendet werden. In der Ägäis, zwischen Griechenland und der Türkei entstand in den letzten Jahren ein immer öffentlicher sichtbares Gewaltregime in Form von Pushbacks und verbunden mit massiver Gewalt, ausgeführt von der griechischen Küstenwachen mit Unterstützung von Frontex und vor den Augen der Nato. Auch im zentralen Mittelmeer zwischen Libyen und Italien finden systematische Pushbacks statt. Dafür rüstet Europa unter dem Deckmantel der libyschen Küstenwache lokale Milizen auf und aus. Und im westlichen Mittelmeer wird die Kooperation mit Marokko intensiviert – das gipfelte jüngst im Massaker vor Melilla. Die Entwicklung ist verbunden mit Prozessen der Militarisierung und mit einer Brutalisierung der Debatte: Migration gilt als militärische Bedrohung, der mit Aufrüstung in Europa und weit darüber hinaus begegnet wird. Zentral dabei ist Frontex, die militarisierte Grenzschutzagentur der EU, an der auch die Schweiz beteiligt ist. Ihre Verbindungsstelle liegt in Bern, beim Bundesamt für Zoll und Grenzssicherheit. Von dort aus wird Grenzschutzpersonal entsandt, aber dorthin fliesen auch Informationen, beispielsweise durch das Frontex-Überwachungsnetzwerk Eurosur, welches mittels Drohnen, Kameras, Überwachungszeppelinen, Flugzeugen und sogar eigenen Satelliten Daten zu Migrationsbewegungen sammelt und ihre Mitgliedstaaten verteilt


Von Terrorismus und Gefährder:innen – Gegen wen richten sich die neuen Antiterrorgesetze?

Sa. 13. August 2022, 17 Uhr im Brasssäli, Quartiergasse 17, 3013 Bern (Rollstuhlgängig)

Mit «Fides» proben Armee und Polizei das Szenario einer langanhaltenden «terroristischen Bedrohung«. Die Militärübung reiht sich damit in den grassierenden Sicherheitswahn ein. Denn die Antiterrorgesetze in den USA, in Westeuropa und seit Kurzem auch in der Schweiz ermöglichen der Justiz mehr und mehr Massnahmen zur Kontrolle und Bestrafung, und bauen den Überwachungsstaat immer lückenloser aus.

Was steckt hinter den Diskursen rund um «Terrorismus» und «Gefährder:innen»? Wie sind diese Begriffe entstanden? Wen bedrohen die neuen Schweizer Antiterrorgesetze? Und welche Entwicklungen lassen sich in anderen Ländern – wie etwa der USA – beobachen, wo Antiterrorgesetze schon länger in Kraft sind?


Militär, Männlichkeit und Militanz

Sa. 13. August 2022, 20 Uhr im Brasssäli, Quartiergasse 17, 3013 Bern (Rollstuhlgängig)

Wie haben sich militarisierte Männlichkeiten herausgebildet und wie hängen diese mit militarisierten Gesellschaften und mit Nationalismus zusammen? Diesen Fragen werden wir zusammen nachgehen. Viel wichtiger jedoch soll in einem zweiten Schritt reflektiert werden, wie diese toxischen Männlichkeiten in antiautoritären Strukturen reproduziert werden. Wie äussern sich diese und was genau beinhaltet einen radikalen Bruch mit solchen Männlichkeiten? Wie kommen wir dorthin?


Demonstration gegen Polizeigewalt, Militarisierung und Überwachung

Besammlung am So. 14. August um 15 Uhr auf der Schützenmatte, Bern.

Aufruf


„Balkanroute“: Racial Profiling und Polizeigewalt gegen die soziale Bewegung der Migration

Mo. 15. August 2022, 19 Uhr im Brasssäli, Quartiergasse 17, 3013 Bern (Rollstuhlgängig)

„Wir sind hier, weil ihr dort wart“ Migration kann als eine alltägliche Praxis der Wiederaneignung gelesen werden. Gegen diese soziale Bewegung schottet sich die Festung Europa ab. Der Input bietet einen Einblick zur aktuellen Lage auf der sogenannten Balkanroute. Dort reagieren lokale Grenzpolizist*innen und Frontex mit illegaler entrechtender Grenzgewalt auf Migrant*innen. Ausgangslage für den Input ist Solidaritätsarbeit vor Ort, um die Bewegungsfreiheit aller Migrant*innen zu unterstützen.


Critical Mass (Velodemo)

Di. 16 August 2022, 19 Uhr Thunplatz, Bern

Wir nehmen uns mit unseren Velos, Rollerblades, Trottinets und sonstigen Lieblingsfahrzeugen die Strasse. Mit dem Fahrtwind in den Haaren bringen wir Leben und vielleicht ein bisschen Verkehrschaos in die Strassen des Botschaftsviertel – und drüber hinaus, schliesslich sind wir schnell und wendig.


Neues Polizeigesetz des Kanton Bern

Mi. 17. August 2022, 19:30 Uhr Kino Reitschule, Bern
Vortrag und Diskussion mit dem AntiRep Bern

„Gefahrenabwehr“ ist in der Schweiz in erster Linie Aufgabe der Polizei. Welche Aufgaben – ausserhalb der Aufklärung von Straftaten – dies umfasst, wie diese umgesetzt werden dürfen und welche Kompetenzen die Polizei dadurch hat, ist in den kantonalen Polizeigesetzen geregelt. Mit dem neuen Polizeigesetz des Kantons Bern, welches am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, wurden diese Möglichkeiten einmal mehr ausgebaut.

Was hat sich mit dem neuen Polizeigesetz geändert? Was darf die Polizei und auf welche gesetzlichen Grundlagen kann sie sich in ihrem Handeln überhaupt berufen? Um diese Fragen geht es in diesem Überblick zum neuen Polizeigesetz.


Räuber*innen & Poli Spiel

Do. 18. August 2022, 19 Uhr Falkenplatz , Bern

bringt lustige Gadgets für einen dynamischen Verlauf des Abends

Infoveranstaltung justice4nzoy

17. August 2022, 18:00 - 20:00

Demo #Don’tForgetAfghanistan

18. August 2022, 19:15 - 21:15

Kundgebung #Don’tForgetAfghanistan

15. August 2022, 16:00 - 17:30

Vortrag: Rassistische Polizeigewalt im Fall Oury Jalloh

12. August 2022, 20:00 - 22:00
Veranstaltung

Aufruf gesehen auf: https://nofides.noblogs.org/

Fr. 12. August 2022, 20 Uhr im Brasssäli, Bern

Vor 17 Jahren wird der Asysuchende Oury Jalloh in einer Einzelzelle auf dem Polizeirevier in Dessau auf brutalste Weise ermordet.
Was folgt ist eine unglaubliche Geschichte von Täter:innenschutz, Vertuschung und Repression gegen die Aktivist:innen, welche die Aufklärung des Falles fordern.

Mitglieder der „Initiative Oury Jalloh“ sprechen über ihre jahrelange Arbeit, ihre Kampagne und ihre Erfahrungen mit den gewaltausübenden Institutionen. Der Fall zeigt beispielhaft welche Funktionen Polizei und Justiz in unserem System einnehmen, wer geschützt wird und welche Personen von Polizeigewalt betroffen sind und wie sich die Institutionen selbst vor Kritik und der Konfrontation mit ihrer eigenen Gewalt zu schützen versuchen.“

https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

Demonstration gegen Polizeigewalt, Militarisierung und Überwachung

14. August 2022, 15:00 - 17:00
Aktion

Aufruf gesehen auf: https://nofides.noblogs.org/

Vom 15. bis 19. August halten Polizei und Armee in Bern die Übung «Fides» (Vertrauen) ab. Mit dem absurd konstruierten Szenario einer «lang anhaltenden terroristischen Bedrohung» soll der Schutz «kritischer Infrastruktur» trainiert werden, etwa von Rechenzentren der Energiewirtschaft und Verteilzentren verschiedener Güter, sowie von bedeutenden Verkehrs- und Regierungsinfrastrukturen.

Polizei und Militär wollen sich als vertrauenswürdige und (be)schützende Instanz darstellen. Doch die patriarchal und rassistisch geprägten Institutionen vertreten nicht nur ein reaktionäres Bild von Männlichkeit und «Männerbünden», von «Blut und Boden», von vermeintlicher Stärke und Ehre, sondern bewachen auch tagtäglich Grenzzäune, praktizieren Racial Profiling und setzen Ausschaffungsflüge durch. Als bewaffnete Arme des Staates sind sie darauf ausgerichtet, die herrschenden Verhältnisse zu verteidigen – wenn nötig mit tödlicher Gewalt.

In der diesjährigen Übung «Fides» wird von einer «lang anhaltenden terroristischen Bedrohung» gesprochen. Doch schafft der Staat mit dem Begriff «Terrorismus» schon seit langem ein Feindbild, unter welchem auch vermehrt widerständigen und linken Bewegungen die Legitimation für ihren Aktivismus und ihre Kritik an den bestehenden Verhältnissen abgesprochen wird. Verschärfte Gesetzgebungen vereinfachen den repressiven Institutionen ihre Arbeit gegen Aktivist*innen und ihre Strukturen. In Frankreich beispielsweise stufte die Regierung über hundert antifaschistische Gruppierungen als terroristische Gefahr ein und verbot sie im gleichen Zug. Die repressiven Massnahmen erschweren die antifaschistische Arbeit nun elementar. Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, welche Gruppierungen und Bewegungen in Zukunft kriminalisiert werden. Wird beispielsweise in Zukunft das Militär aktiviert, wenn die Klimajugend Blockadeaktionen durchführt, um eines der dringlichsten Anliegen an die Öffentlichkeit zu tragen? Wird in Zukunft Polizei und Armee die antifaschistische Arbeit bekämpfen und so einer weltweiten Verharmlosung von Faschismus in die Hände spielen?

Zum Auftakt der diesjährigen «Fides» werden wir am Sonntag dem 14. August unsere unterschiedlichen Betroffenheiten und unsere Kritik an Staat, Polizei und Militär auf die Strasse tragen. Die Einschränkungen durch die repressiven Staatsorgane in unserem Altag sind massiv und der Erhalt der strukturellen Machtverhältnisse scheint durch den Schutz der besagten Institutionen schwer angreifbar. Doch das hindert uns nicht, den Staat als Institution und seine gewaltausübenden Organe grundlegend zu kritisieren. Und es hindert uns auch nicht daran, uns gegen die Delegitimierung von uns, unseren Gedanken und unserer Kämpfe zu wehren. Kein Staat, keine Polizei und kein Militär dieser Welt kann unsere Ideen von einer repressions- und gewaltfreien Gesellschaft ohne Diskriminierung und Unterdrückung aufhalten.

Besammlung am Sonntag, 14. August um 15:00 auf der Schützenmatte.

No Fides – Don’t trust cops, soldiers nor the state!

Fussnote: Diese Demonstration wird nicht bewiligt sein. Um Erlaubnis zu bitten, damit wir die herrschenden Verhältnisse kritisieren dürfen, halten wir gerade in diesem Kontext für absurd. Uns ist bewusst, dass Demonstrationen an sich und speziell wenn sie nicht bewilligt sind, keine für alle zugängliche Aktionsform darstellt.

nofides.noblogs.org

Retten verboten!

12. July 2022, 19:30 - 21:00
Veranstaltung

Hybrid-Veranstaltung der Seebrücke Konstanz

Immer wieder werden am Mittelmeer Schiffe der zivilen Seenotrettung – aber auch Fischer – von Behörden der EU-Mitgliedstaaten am Einlaufen in Häfen gehindert oder die Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten wird verweigert.

Unter fadenscheinigen Begründungen werden die Rettungsschiffe in den Häfen festgesetzt oder ganz beschlagnahmt. Nun werden Crew-Mitglieder in Italien und Griechenland sogar mit Strafverfahren konfrontiert und mit Haftstrafen bedroht. So auch aktuell Mitglieder der Iuventa-Crew der deutschen Hilfsorganisation „Jugend rettet“ in einem Verfahren in Trapani auf Sizilien. Ihnen drohen wegen „Beihilfe zur illegalen Einwanderung“ bis zu 20 Jahre Haft.

Schlimmer noch: Geflüchtete selbst, die ihr Leben auf maroden Schiffen oder auf Schlauchbooten retten wollen und versuchen zu navigieren oder nur am Motor sitzen um Richtung Europa zu steuern, werden von den europäischen Strafbehörden beispielsweise in Griechenland und Italien systematisch kriminalisiert und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Gerichtsverfahren finden häufig ohne jede Öffentlichkeit statt. Die Anzahl der Fälle geht in die Tausende.

Darüber wollen wir auf der Hybrid-Veranstaltung sprechen mit:
– Dariush aus Hamburg, einem in Italien strafverfolgten Mitglied der Iuventa-Crew
– Judith Gleitze, borderline-europe, Sizilien
– Julia Winkler, boderline-europe, zur Strafverfolgung in Griechenland

Teilnehmen können am 12. Juli 2022 ab 19:30 Uhr alle, entweder vor Ort in der Präsenzveranstaltung:
Konstanz, Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

Oder Online unter:
Link: https://us06web.zoom.us/j/87520602451

@ seebruecke_konstanz

Alarme Phone Sahara Infotour

6. July 2022, 13:00 - 8. July 2022 22:00
Veranstaltung

06.07.22, 20:00 Uhr, Basel, Eine andere Welt ist möglich – Widerständiges Sommercamp
Alarme Phone Sahara spricht über Kämpfe um Bewegungsfreiheit, Ernärungssouveränität und Klimagerechtigkeit vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Niger
https://www.climatejustice.ch/

07.07.22, 19:00 Uhr, Kriens bei Luzern
Teiggi, Schachenstrasse 15A, ab 18:00 Uhr Essen, 19:00 Uhr Vortrag

08.07.22, 20:30 Uhr, Bern
Brasserie Loraine, Quartiergasse 17, 3013 Bern

Solidarität gegen das EU Grenzregime in der Sahara

Mit Azizou Chehou und Moctar Dan Yayé aus Niger

Die Grenzen, die die europäischen Staaten gegen Migrant*innen und Flüchtende hochziehen, verlaufen längst nicht mehr nur an den EU-Außengrenzen, sondern weit darüber hinaus, u.a. durch viele Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Dieses repressive Grenzregime schafft lebensgefährliche Bedingungen und lässt Menschen nicht nur im Mittelmeer und im Atlantik sterben, sondern auch auf den Reisewegen durch die Sahel-Staaten und Nordafrika. Es führt zu brutalen Massenabschiebungen zwischen afrikanischen Staaten und zur Internierung von Migrant*innen und Flüchtenden in Folterlagern in Libyen. Zudem sorgt es dafür, dass tausende von Menschen, denen ein Weiterkommen versperrt ist, mit leeren Händen und unter prekären Bedingungen in Ländern wie dem Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, festsitzen. Die historisch seit langem bestehende zirkuläre Migration insbesondere in sowie zwischen West- und Nordafrika wird dadurch immer mehr eingeschränkt. Folglich zerstört diese von der EU durchgesetzte Politik in kolonialer Tradition an vielen Orten wirtschaftliche Existenzgrundlagen und damit das Leben der Menschen aus diversen Regionen.

Das Alarme Phone Sahara (APS) setzt diesem brutalen EU-Grenzregime in Agadez und an anderen Orten im Norden Nigers solidarische Intervention entgegen. Moctar Dan Yayé und Azizou Chehou des APS Niger werden auf ihrer Info-Tour von Hintergründen und aktuellen Entwicklungen in Niger zur repressiven Migrationspolitik und von ihrer alltäglichen Arbeit berichten.


Über dem Mittelmeer mit der Humanitarian Pilots Initiative

9. June 2022, 19:00 - 21:00
Veranstaltung

Eine Veranstaltung der Neugarten Vortragsreihe

Ort: Terrasse
Türöffnung: 18.30
Veranstalter:in: Neugarten

Gemeinsam gehen wir auf eine Mission der Humanitarian Pilots Initiative und Sea-Watch über dem Mittelmeer, auf der Suche nach Booten mit Geflüchteten in Seenot. Wir bewegen uns dabei im Spannungsfeld von NGOs, Handels- und Versorgungsschiffen, Küstenwachen und der Frontex. Mittendrin, ein völlig überladenes und seeuntaugliches Schlauchboot mit Menschen… Im Detail eruieren wir die Situation auf dem Wasser, dokumentieren Menschen- und Völkerrechtsverletzungen und versuchen Hilfe zu organisieren.

Referent: Pascal Stadelmann, Pilot.
Er wohnt in Luzern und studierte an der Hochschule Soziokulturelle Animation. Anschliessend absolvierte er sie SWISS Pilotenausbildung und arbeitet heute hauptberuflich als Linienpilot. Seit vier Jahren ist Pascal ehrenamtlich bei der Humanitarian Pilots Initiative als Pilot und in der Hintergrundkoordination tätig.

Um 18.30 Uhr gibt es eine Führung durch den Neugarten. Bei schlechtem Wetter findet der Vortrag im Seminarraum statt.

Soliwoche Luzern

18. June 2022, 0:00 - 26. June 2022 0:00

Beim Namen nennen 2022

18. June 2022, 0:00 - 19. June 2022 23:00
Aktion

Flüchtlingstag 2022
Beim Namen nennen – über 48 000 Opfer der Festung Europa

Der Krieg in der Ukraine führt uns erneut vor Augen, wie dramatisch und schlimm es ist, wenn Menschen flüchten müssen. Niemand flüchtet gern – auch nicht aus anderen Kriegsschauplätzen und Konfliktregionen, zum Beispiel aus Afghanistan, Syrien oder Eritrea.

Seit 1993 sind mehr als 48000 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Andere wurden an Grenzübergängen erschossen. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder und Babys. Für die meisten Flüchtlinge ist Europa eine Festung. An den europäischen Aussengrenzen leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Verhältnissen und Lagern.

Die Aktion «Beim Namen nennen» findet statt in

Basel, Berlin, Bern, Braunschweig, Chur, Dortmund, Essen, Frankfurt, Genf, Kehl, Lausanne, Luzern, Lörrach, Neuchâtel, St. Gallen, Thun, Zürich

in Kooperation mit UNITED for Intercultural Action – European network against nationalism, racism, fascism and in support of migrants and refugees.

In den verschiedenen Städten fanden öffentliche Lesungen der «List of Deaths» statt. Dazu wurden die Angaben jeder verstorbenen Person auf ein Stück Stoff geschrieben und an einer Installation befestigt.

So bauten wir gemeinsam im Gedenken an die Verstorbenen öffentliche Mahnmale.

Ab sofort kann sich in den einzelnen Orten in die Schichtpläne eingetragen werden.

Luzern sagt NEIN zu Frontex

28. March 2022, 0:00 - 15. May 2022 0:00
Aktion

Gewalt, Elend und Tod sind an den Aussengrenzen Europas Alltag geworden. Flüchtende und Migrierende werden entrechtet, geprügelt und abgeschoben. Als europäische Grenz- und Küstenwache ist Frontex mitverantwortlich. Frontex ist intransparent. Frontex schaut weg. Frontex beteiligt sich an Menschenrechtsverletzungen. Trotzdem wird Frontex europaweit massiv ausgebaut. Am 15. Mai wird abgestimmt, ob sich die Schweiz an diesem Ausbau von Frontex beteiligt.

NEIN zu Frontex. 
JA zur Bewegungsfreiheit.
Auch in Luzern.

Aktuelles Programm

Schweizweite NoFrontex-Demo: 23.4.22 | 14:00 | Schützenmatte | Bernx

23. April 2022, 14:00 - 6:00
Aktion

Wir sagen: NEIN zu Frontex am 15. Mai und darüber hinaus. JA zur Bewegungsfreiheit für alle. NEIN zu rassistischer Ungleichbehandlung. JA zu grenzenloser Solidarität – Tragen wir NoFrontex gemeinsam auf die Strasse.

Teilt den Aufruf, mobilisiert eure Freund*innen, schliesst euch zusammen. Wir sehen uns am 23.04 in Bern!


open eyes Balkanroute: Kulturnacht 2022: LaKuZ

29. April 2022, 19:00 - 2:00
Veranstaltung

Ab 19.00 Uhr Infokafi Molotow
19.30 Uhr Kurzfilm ‘Near our border‘
19.30 Uhr bis 21.00 Uhr Sachspendensammlung für Menschen auf der Flucht in Bosnien und Herzegowina durch Open Eyes
21.00 Uhr Die zertrümmerten Kniescheiben
22.15 Uhr Churchieboys
23.30 Uhr Appalling Mist
Im Anschluss & open End Lost in Time Record Show

Infokafi Molotow

Das Infokafi öffnet seine Türen und lädt ein, sich zu einem Getränk hinzusetzen, sich kennenzulernen, in den Büchern zu schmökern und sich über ausserparlamentarische Politik auszutauschen.

Ab 19.30 Uhr Kurzfilm ‘Near our border‘: Dokumentarfilm von Martina und Pina (21Min./engl.). Der Kurzfilm gibt Eindruck zur Situation von Menschen auf der Flucht an der bosnisch-kroatischen Grenze.

Folgend: Input und offene Diskussion.

Open Eyes sammelt Sachspenden für Menschen auf der Flucht in Bosnien und Herzegowina Wir sammeln:

  • Männer- und Unisexkleidung (Grösse S und M)
  • Keine SkijackenSchuhe max. Gr. 44, zusammengeschnürt
  • Handschuhe, Mützen, Schals
  • Schlafsäcke, Matten, Decken (keine Duvets), Rettungsdecken
  • Rucksäcke (keine Koffer oder Taschen)
  • Kochtöpfe und Kochlöffel
  • Powerbanks und Telefone mit GPS und Ladegeräten.
  • Bitte keine beschädigte Ware abgeben, gerne gewaschen, trocken. Unterwäsche wird nur neu, ungetragen angenommen.
  • Aktuell keine Baby-, Kinder- und Frauenkleider.

Mehr Infos hier und auf Facebook.

Buskers Festival 2022

9. August 2022, 18:00 - 13. August 2022 1:00
Veranstaltung

Nach zwei langen Jahren Abwesenheit kehrt das Buskers Festival in Bern zurück!

Vom 9. bis 13. August sind wir in den Strassen Berns anzutreffen, um die Musik und die Strassenkunst zu feiern.

Unter dem Namen “sichere Migrationswege für alle”, werden Seebrücke, Sea-eye und open eyes einen Stand haben und euer Depot einsammeln. Kommt zum essen, vernetzen, und diskutieren.

Macht mit bei den Abolish Frontex Aktionstagen am 22., 23. oder 24. April

22. April 2022, 8:00 - 24. April 2022 20:00
Aktion

Unterstützt das Schweizer No-Frontex-Referendum

Im Mai wird die Schweiz die einmalige Gelegenheit haben, JA zur Bewegungsfreiheit für alle und NEIN zu Frontex zu sagen. Das Schweizer Parlament hat beschlossen, die europäische Grenzschutzagentur Frontex mit 61 Millionen Schweizer Franken jährlich zu stärken. Doch Aktivisten sammelten 50.000 Unterschriften für ein Referendum, das am 15. Mai stattfinden wird. https://frontex-referendum.ch/. Wenn das Referendum erfolgreich ist, könnte die Schweiz das erste europäische Land sein, das sich für eine aktive Abschaffung von Frontex entscheidet. Aufgrund des Schengen-Acquis ist es sogar wahrscheinlich, dass sich die Schweiz komplett von Frontex verabschiedet. 

Mit den nächsten Abolish Frontex Aktionstagen wollen wir zeigen, dass das Thema nicht nur die Schweiz betrifft. Wir laden euch ein, Aktionen gegen Frontex und gegen das mörderische europäische Grenzregime zu organisieren. Jede Art von Aktionen ist willkommen, aber unsere Idee ist es, Solidarität mit der Bewegung in der Schweiz zu zeigen und hervorzuheben, was euer Land zu Frontex beiträgt. Das können Flugzeuge, Personal, Waffen, Schiffe, Geld oder mehr sein… Wenn ihr Hilfe braucht, um herauszufinden, wie hoch die nationalen Beiträge eures Landes sind, könnt ihr euch mit der Recherchegruppe in Verbindung setzen: research@abolishfrontex.org.

Das Datum der Aktionstage ist auch von symbolischer Bedeutung: Am 22. April 2021 ertranken 130 Menschen im Mittelmeer (https://alarmphone.org/en/2021/04/22/coordinating-a-maritime-disaster-up-to-130-people-drown-off-libya/), obwohl Alarm Phone 10 Stunden lang die Behörden um Hilfe bat und ein Frontex-Flugzeug über ihre Köpfe flog, um ihre Not zu überwachen. Die Menschen hätten gerettet werden können, aber die EU hat sie wissentlich dem Tod im Meer überlassen. Wir brauchen wirksame Such- und Rettungsmechanismen anstelle einer mörderischen Grenzagentur!

Ideen für Aktionen:

  • Gestaltet Plakate, Flugblätter usw., um die Menschen über den Beitrag eures Landes zu Frontex und die Probleme mit Frontex zu informieren (siehe abolishfrontex.org für Informationen über die Probleme)
  • Plant eine Demonstration vor den Schweizer Botschaften oder Konsulaten
  • Plant eine Demonstration vor Regierungsgebäuden, um gegen den Beitrag eures Landes zu Frontex zu protestieren
  • Plant eine Aktion an einem Ort, der mit dem Beitrag eures Landes zu Frontex in Verbindung steht (z.B. ein Ministerium, ein Marinestützpunkt oder ein Rüstungsunternehmen)
  • Plant eine Demonstration oder Versammlung, um die Menschen über das Schweizer Referendum zu informieren und ähnliche Prozesse zur Beendigung der Beteiligung an Frontex in eurem Land zu fordern
  • Schreibt Massenbriefe oder E-Mails an nationale Behörden (Abgeordnete usw.), um sie über die Verstrickung von Frontex in Menschenrechtsverletzungen zu informieren und ein Ende der Unterstützung für Frontex durch euer Land zu fordern
  • Weitere Ideen für Aktionen und eine Liste der Frontex-Standorte finden Sie hier: https://abolishfrontex.org/take-action/

NoFrontex – Kunstinstallation in Luzern wirbt für ein Nein zu Frontex am 15. Mai

28. March 2022, 18:30 - 26. April 2022 20:00
Veranstaltung

Gewalt, Elend und Tod sind an den Aussengrenzen Europas Alltag geworden. Menschen auf der Flucht werden entrechtet, geprügelt und abgeschoben. Als europäische Grenz- und Küstenwache ist Frontex mitverantwortlich. Im Vorfeld der Abstimmung über den geplanten Unterstützungsausbau der Agentur prangern verschiedene Gruppen in Luzern die europäische Abschottungspolitik an – mit einem Grenzzaun in Luzern.

Im Einsatzgebiet von Frontex, den EU-Aussengrenzen, zeigen sich die Folgen der Abschottung. Menschen ertrinken, erfrieren oder erliegen Verletzungen und Krankheiten. Sie werden blockiert, erleben Gewalt und ihnen werden Grundrechte verwehrt.

Recherchen bestätigen, was Flüchtende seit Jahren sagen: Frontex ist Komplizin bei Menschenrechtsverletzungen und illegalen «Pushbacks». Aufnahmen belegen, dass Frontex anwesend ist, wenn nationale Küstenwachen die Motoren von Booten zerstören und Flüchtende im Meer zurücklassen. Zudem kooperiert Frontex systematisch mit der sogenannten libyschen Küstenwache, die massenhaft Boote abfängt und gewaltsam zurück nach Libyen schafft.

«Die momentane Situation zeigt, was möglich ist: Offene Grenzen, grosse Solidarität. Diese Fluchtmöglichkeit muss nicht nur heute und an dieser Grenze gewährleistet werden, sondern auch morgen und überall möglich sein. Es braucht Bewegungsfreiheit für alle.» NoFrontex Gruppe Luzern

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Demo: Alle heisst alle. Für eine antirassistische Migrationspolitik.

18. March 2022, 18:30 - 20:00
Veranstaltung

Hunderttausende Menschen sind seit Kriegsbeginn bereits aus der Ukraine geflohen, Millionen dürften es werden. Wir verurteilen das Vorgehen des Putin-Regimes, lehnen aber genauso die NATO als dessen Gegenspieler ab. Unsere Solidarität gilt der Zivilbevölkerung und keinen Nationalstaaten oder Militärbündnissen. Denn militärische Aufrüstung schafft keinen Frieden. Viele europäische Staaten haben ihre Grenzen für ukrainische Staatsbürger*innen geöffnet. Die EU hat die  «Massenzustrom-Richtlinie» in Kraft gesetzt. Und der Schweizer Bundesrat schlägt vor, den Schutzstatus S für ukrainische Staatsangehörige zu aktivieren. Mit diesem unbürokratischen Vorgehen müssen die geflüchteten Menschen nicht das übliche Asylverfahren durchlaufen. Sie können privat untergebracht werden und erhalten unkompliziert Unterstützung. Auch sollen sie möglichst schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden, ohne die üblichen Hürden überwinden zu müssen.

Die Solidarität der offiziellen Schweiz ist aber eine nationalistische „Solidarität“. Denn die Regierenden in der Schweiz verzichten darauf, diesen Schutzstatus auch für Kriegsflüchtlinge aus anderen Kriegsregionen der Welt einzuführen. Für diese gilt es weiterhin, ein entwürdigendes und entrechtendes Asylverfahren zu durchlaufen, stundenlange Befragungen auszuhalten und in brutalen Bundesasylcamps isoliert zu werden. Und parallel zum Vorschlag der Aktivierung des Schutzstatus S hat der Bundesrat die Pro-Frontex-Kampagne gestartet. Unter Federführung von Justizministerin Karin Keller-Sutter macht sich der Bundesrat für den Ausbau der europäischen Grenzagentur Frontex stark, welche von der Schweiz mitfinanziert wird. Gegen eine Erhöhung der Beiträge in den nächsten Jahren wurde das Referendum ergriffen, über welches die Schweizer Stimmbevölkerung am 15. Mai abstimmen wird. Frontex steht für eine Militarisierung der europäischen Aussengrenzen, illegale Pushbacks und Menschenrechtsverletzungen am laufenden Band.

Die Ungleichbehandlung von Migrant*innen muss ein Ende haben! Kolonialismus, Globalisierung und Neo-Liberalisierung haben Machtstrukturen geschaffen, welche die ganze Welt umspannen. Eine Migrationspolitik, welche die Grenze des Schengenraumes als Trennlinie zwischen «hier» und «dort» betrachtet, ist unter keinen Umständen tragbar. Es darf nicht sein, dass die Bewegungsfreiheit der Einen durch das Verhindern der Bewegungsfreiheit der Anderen ermöglicht wird. Ob auf Schweizer Banken Geld russischer Oligarchen liegt oder die offizielle Schweiz durch ihre allgemeine Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzpolitik die Klimakrise mit verschärft und so Menschen in Subsahara-Afrika in die Flucht treibt, darf im Umgang mit geflüchteten Menschen keine Rolle spielen. Wenn die europäischen Staaten aktuell von «humanistischer Tradition» und «europäischen Werten» sprechen, sollten wir neben aller Solidarität und Hilfe für die Menschen in der Ukraine nicht vergessen, wie die europäischen Staaten diese Werte im Rest der Welt mit Füssen treten. Wir fordern eine Entmilitarisierung des Grenzregimes und Bewegungsfreiheit für alle Menschen. Gegen die diskriminierende und rassistische Migrationspolitik.

Besammlung 18.03.22 18.30 Uhr I Schwanenplatz, Luzern I bewilligt, tragt Maske

Ein Gespräch mit Frauen in der Seenotrettung

8. March 2022, 19:00 - 21:00
Veranstaltung

Eine Veranstaltung von SOS MEDITERRANEE Suisse

Am diesjährigen Weltfrauentag möchten wir euch die Möglichkeit geben zwei tolle Frauen kennenzulernen, die an Bord der Ocean Viking waren: Stefanie, Leiterin des medizinischen Teams, und Emmanuelle Chaze, die unsere Rettungseinsätze im April 2021 als unabhängige Journalistin begleitet hat.

Sie werden von ihren Erfahrungen erzählen, über die starken Frauen sprechen, die übers Mittelmeer geflohen sind und die sie an Bord der Ocean Viking getroffen haben, und euren Fragen antworten. Seit Beginn unserer Rettungseinsätze 2016 konnten wir über 5000 Frauen retten.

Zu ihnen haben unsere weiblichen Teammitglieder eine ganz spezielle Beziehung. Denn im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen haben sie Zugang zum Frauenschutzraum auf der Ocean Viking. Dort und in der Bordklinik kommt es zu besonderen Begegnungen, wo frau Vertrauen aufbaut, füreinander da ist und sich öffnet.

Wir freuen uns, diesen Weltfrauentag mit euch zu verbringen und mit Frauen rund um die Seenotrettung zu sprechen!

Über diesen Link kannst du am 8. März um 19 Uhr am Gespräch teilnehmen: https://bit.ly/3gThZGl

Lokalgruppengründung NoFrontex Luzern

27. February 2022, 14:00 - 16:00
Sitzung

Gemeinsam wollen wir uns organisieren und laden dazu an eine erste Sitzung ein:

Datum: 27.02.2022
Zeit: 14.00 Uhr
Ort: RäZel, Horwerstrasse 14, 6005 Luzern
Ziele: Aktionen, Infoveranstaltungen und Mobilisation planen

Bist du auch dabei?

Gegen Frontex und für die Bewegungsfreiheit!

Nein zur Finanzierung von Frontex! Abstimmung

15. May 2022, 10:00 - 18:00

Kick-Off Sitzung NoFrontex

16. February 2022, 18:00 - 19:00
Sitzung

Gegen Frontex und für die Bewegungsfreiheit! Gemeinsam wollen wir uns organisieren und laden dazu an eine erste Kick-Off Sitzung ein:

16. Februar um 18:00 Uhr auf zoom: 
https://zoom.us/j/99612290730?pwd=M3RvODdYdHArZ1ovenpyaXNhQ1k4UT09

Das NoFrontex-Komitee stellt die NoFrontex Kampagne vor und wir besprechen, wie sich Personen einbringen können – sei es in einer Lokalgruppe oder in einer überregionalen AG des NoFrontex Referendums, als Einzelperson oder als Organisation. Schaffen wir Raum für vielfältigen Widerstand bis zum 15. Mai und darüber hinaus!

Open Eyes Balkanroute: Nr. 387 – Ertrunken im Mittelmeer

10. February 2022, 19:00 - 22:00
Veranstaltung

Do. 10.02.2022 – Türöffnung 19:00, Film 20:00 ★ Kino Reitschule, Bern

Film (62 min., OV/d) mit Vortrag von Lorenz Naegeli (Aktivist von Watch the Med Alarmphone und Researcher) und Diskussion zu Frontex und der Schweiz.

Die Einnahmen gehen an das Legal Centre Lesvos.

Mehr Infos hier.

Open Eyes Balkanroute: shapes of lesbos

7. February 2022, 19:00 - 21:00
Veranstaltung

Mo. 07.02.2022, 19h ★ cinématte Bern

Solidaritätsfilmabend mit anschliessendem Gespräch – Regie: Jana Stallein; Dokumentarfilm; GR/D 2020, Originalversion mit deutschen Untertiteln, 1h21 – die Einnahmen gegen an das Legal Centre Lesvos.

Aufnahmen des riesigen Lagers für Geflüchtete auf Lesbos, wo zeitweise über 15.000 Menschen wohnen, nur wenige Wochen vor dem grossen Brand. Es gibt einen offiziellen, und den inoffiziellen Teil, „Moria Jungle“, wo Tausende illegal in den umliegenden Olivenhainen hausen. Innerhalb des Camps macht es einen Unterschied, unter welcher der Hilfsorganisationen man platziert ist, erfährt man von einem Bewohner. In provisorischen Zelten wird Deutsch unterrichtet, von einem jungen Mann, der sich nach seiner Abschiebung schon zum zweiten Mal auf der Flucht aus Afghanistan befindet. Freiwillige Helfer*innen seitens der Geflüchteten treffen hier auf Freiwillige aus ganz Europa, um sich gegenseitig zu schulen. Übersetzer*innen versuchen, auch kulturelle Unterschiede zu vermitteln.

In SHAPES OF LESBOS kommen aber auch die Einheimischen von Lesbos zur Sprache, Wirtschaft und Leben auf der Insel funktionieren nicht mehr wie zuvor. Nicht nur angesichtsder Masse der Geflüchteten, sondern auch der Heerscharen von freiwilligen Helfer*innen. Wo am Anfang ungemeine Hilfsbereitschaft war, findet sich Resignation angesichts der Permanenz der Situation. Überall Enge, ein Limit der Kapazitäten, Überforderung. Dazwischen eindrückliche Räume, die sich Geflüchtete wie etwa die sechzehnjährige Martial-Arts-Kämpferin Sohela erschaffen, wo eigentlich kein Raum ist.

Die Filmemacherin Jana Stallein war vor Ort und versucht, verschiedene Perspektiven und Blickwinkel abzubilden. Dazwischen Bilder des Strands mit den zahlreichen Übrigbleibseln der Überfahrt, auf tonaler Ebene überlagert mit Auszügen aus der Berichterstattung über die europäische Flüchtlingspolitik. „Und dann fragt mich einer“ berichtet eine junge Ärztin nach ihrem erschöpfenden Einsatz im Flüchtlingslager Moria „wann es wohl wieder einen Konflikt gibt. Die meisten Kämpfe finden nach 22 Uhr statt, wenn niemand der Helfer*innen mehr da ist.“ (Stefanie Gaus)

weitere Infos auf cinématte.

CommemorAction

4. February 2022, 0:00 - 6. February 2022 23:00
Aktion

Aktionsaufruf!

CommemorActions sind Aktionen zum Gedenken an die Menschen, die auf ihren Reisen über Grenzen hinweg gestorben, verschwunden oder gewaltsam verschwunden sind.

Wir wollen zusammenkommen, um der Ermordeten und Vermissten in den Wüsten, Ozeanen und an den Grenzen zu gedenken und gemeinsam gegen die gewaltsame Abschottungspolitik der EU laut zu werden. Gleichzeitig wollen wir zusammenkommen, um unsere Solidarität mit allen schutzsuchenden Menschen, die auf See und an den Grenzen gestorben und verschwunden sind, mit ihren Familien und Freund*innen und mit allen, die für Bewegungsfreiheit kämpfen, zum Ausdruck zu bringen.

Wir schliessen uns dem Aufruf von Watch The Med – Alarmphone an: organisiert dezentral, in möglichst vielen Städten, Aktionen am Wochenende vom 4./5. und 6. Februar! Versammeln wir uns an diesem Tag in Solidarität, um Antworten zu fordern!

Demo gegen Ausschaffung in Luzern /Wauwil

18. December 2021, 12:45 - 16:00
Aktion
Ist möglicherweise ein Bild von Text „DEMO GEGEN AUSSCHAFTUNG 18. Dez. 2021 12.45 Uhr Bahnhofplatz, Lu anschliessend gemeinsam auf den Zug (Ticket wird übernommen eir fach damit zum Soundwager kommen) 14.00 Uhr Demo ab Wauwil Bhf zumAusschaffungsgefängnis ABOLISH FRONTEX SEEBRÜCKE bewilligt“

Kein Mensch ist illegal! Schluss mit Ausschaffungen!

18. Dezember // 12:45 Uhr // Bahnhofplatz Luzern // um 13:30 Uhr gemeinsame Anreise nach Wauwil zur Demo

Anstatt geflüchteten oder migrierten Personen ein sicheres und würdiges Leben zu ermöglichen, werden in der Schweiz jedes Jahr Tausende Menschen unter Zwang ausgeschafft. Dahinter steht ein zutiefst rassistisches System: Geflüchteten Menschen wird grundsätzlich mit Misstrauen begegnet, sie werden in «richtige» und «Schein-Geflüchtete» eingeteilt. Folgen davon sind die Illegalisierung, der Verlust praktisch aller Rechte in der Nothilfe, oder zuletzt die Ausschaffung. Wir sagen: Kein Mensch ist illegal! Keine Person sollte jemals an den Ort zurückkehren müssen, den sie verlassen wollten oder mussten. Wir fordern: Bleiberecht für alle!

No person is illegal! Stop deportations!

December 18// 12.45 PM // Banhofsplatz Lucerne // At 1.30 PM joint journey to Wauwil for the demo

Instead of providing refugees and migrants with a safe and dignified life, thousands of people are forcibly deported out of Switzerland every year. Behind this stands a profoundly racist system: refuges are on principle treated with suspicion, they are divided into “real” and “pretend” refugees. The consequences of this are illegalization, the loss of practically all rights in emergency aid, or finally deportation. We say: No human being is illegal. No person should ever have to return to the place they wanted to or had to leave. We demand: The right to stay for all!

Hiç kimse yasa dışı değil! sınır dışı edilmeyi sonlandır.

18. Aralik//13.00’de Bahnhofsplatz Luzern’de buluşup saat 13.30’de hep beraber Wauwil

‘deki eyleme katılacağız Mülteci veya göçmenlerin güvenli ve onurlu bir yaşam sürmelerini sağlamak yerine her yıl binlerce insan İsviçre’de zorla sınır dışı ediliyor. Bunun arkasında ırkçı bir sistem var: Mültecilere genellikle şüpheyle yaklaşılıyor, “gerçek” ve “sahte mülteciler” olarak ikiye ayrılıyor. Bunun sonuçları ise mültecileri yasa dışı ilan etme, acil yardımla ilgili neredeyse tüm hakları ellerinden alma veya nihayetinde sınır dışı edilmesidir.Diyoruz ki: kimse yasa dışı değildir! Hiç kimse istemediği veya ayrılmak zorunda bırakıldığı yere geri dönmek zorunda kalmamalıdır. Talep ediyoruz: herkes için kalma hakkı!

ዘይሕጋዊ ዝዀነ ይኹን ሰብ የለን! ደጊም ምጥራዝ ክውገድ ኣለዎ!


18 ታሕሳስ ሰዓት 12.45 Bahnhofsplatz Luzern
ሰዓት 13.30 ጉዕዞና ብሓባር ንሰለማዊ ሰልፊ ናብ Wauwil

ኣብ ዓዓመት ብኣሽሓት ዚቝጸሩ ሰባት ስደተኛታት ብሰላም ክነብሩ ኣብ ክንዲ ዝግበረሎም፡ ብድፍኢት እዮም ካብ ስዊዘርላንድ ዝጥረዙ። ኣብቲ ናይ ስደተኛታት መስርሕ ውን ብሓፈሻ ሕማቅ ወይ ዓሌትነት ዝተሓወሶ መስርሕ እዩ ዘሎ። ስደተኛታት ብሓፈሻ ኣዝዩ ሕማቅን ምትእምማን ዝጎደሎ ኣቀባብላ ክግበረሎም እንከሎ፡
ናይ ሓቂ ኸምኡውን ናይ ሓሶት ስደተኛታት ተባሂሎም ካኣ ተመቒሎም ኣለዉ። ሳዕቤኑ ከኣ ዘይሕጋዊ ምግባር ዳርጋ ዅሉ መሰላት ህጹጽ ረድኤት ምጥፋእ ወይ ኣብ መወዳእታ ምጥራዝ እዩ።
ንሕና ካኣ ዋላ ሓደ ሰብ ዘይሕጋዊ ኣይኰነን ንብል!
ዝዀነ ይኹን ሰብ ናብቲ ክገድፎ ዝተገደደ ወይ ክወጽእ ዝመረጾ ቦታ ብዘይምርጭኡ ክምለስ የብሉን። ንሕና ከኣ ኩሉ ሰብ ኣብቲ ዘለዎ ቦታ ናይ ምጽናሕ መሰል ኽህልዎ ጻዊዕትና ነቅርብ ኣለና!

Tû kes ne îllegal e! Êdî dersînorkirin nema!

18 Kanûn, seet 13:00 Bahnhofsstrasse Lucerne.
Cûyîna hevbeş ji bo demo li Wauwil di 13:30

de Her sal bi hezaran kes bi darê zorê ji Swîsreyê têne dersînorkirin, li şûna ku penaber an koçber karibin jiyanek bi ewle û bi rûmet bijîn. Li pişt vê pergalek nijadperest a kûr heye: Penaber pir caran bi gumanan têne dîtin, di bin navên “penaberên rast” û “penaberên sexte” de têne dabeş kirin. Encam dersînorkirin, windakirina hema hema hemî mafên alîkariya acîl, û di dawiyê de dersînorkirin in. Em dibêjin: Tû kes ne îllegal e! Divê tu kes nevegerê cîhê ku ew naxwaze an jî cîhê ku ji bo wî xetereyê.
Em daxwaz dikin: Mafê mayînê ji bo her k

Schweizweite Sammeltage zum Frontex Referendum

10. December 2021, 0:00 - 12. December 2021 23:00
Aktion
News | Solidaritätsnetz Bern

Für das Referendum gegen Frontex braucht es 50’000 Unterschriften von in der Schweiz stimmberechtigten Personen. Oder anders gesagt: Es braucht 1’000 Menschen, die je 50 Unterschriften sammeln. Gruppen und Organisationen, die das Referendum gegen Frontex unterstützen wollen sind natürlich auch herzlich willkommen! Die Unterschriften müssen bis Ende 2021 gesammelt werden.

Tagtäglich verletzt Frontex an den Aussengrenzen Europas, auf dem Mittelmeer oder dem Balkan Menschenrechte. Auch am 10.12 – dem internationalen Tag der Menschenrechte. Wir nehmen diesen Tag als Anlass, um vom 10. bis 12.12 gegen Frontex Unterschriften zu Sammeln.

In einzelnen Regionen gibt es Gruppenchats, um gemeinsame Sammelaktionen zu koordinieren.Weitere Infos:
https://frontex-referendum.ch/take-action/

Unterschriften sammeln für Frontex-Referendum in Luzern

17. December 2021, 17:00 - 20:00

Unterschriften sammeln für Frontex-Referendum in Luzern

4. December 2021, 9:00 - 12:00
Veranstaltung

Wir sammeln ab sofort Unterschriften für das Frontex Referendum.

Treffpunkt 9.00 Uhr Theaterplatz Luzern mit Einführung für alle, die das erste Mal dabei sind.

Weitere Termine:

Fr 17.12. 17.00 Uhr Franziskanerplatz

Alle Infos: frontex-referendum.ch

Unterschriften sammeln für Frontex-Referendum in Luzern

13. November 2021, 9:00 - 12:00
Aktion

Wir sammeln ab sofort Unterschriften für das Frontex Referendum.

Treffpunkt 9.00 Uhr Theaterplatz Luzern mit Einführung für alle, die das erste Mal dabei sind.

Weitere Termine:

Sa 04.12. 9.00 Uhr Theaterplatz;
Fr 17.12. 17.00 Uhr Franziskanerplatz

Alle Infos: frontex-referendum.ch

Sea-Eye : ROUTE 4 – A DREADFUL JOURNEY

24. November 2021, 20:00 - 23:00
Veranstaltung

Über 15 Monate hat ein Medienteam das Seenotrettungsschiff ALAN KURDI während mehrerer Missionen auf dem Mittelmeer begleitet. Neben zahlreichen bewegenden Momenten auf See entstand auch Material in Ländern wie Niger, Tunesien, Libyen, Italien und Malta. Dieses Material, welches zum grössten Teil noch nicht veröffentlicht wurde, wird nun in Form des Dokumentarfilms „Route 4“ der Öffentlichkeit präsentieren.

Sea-Eye möchte mit dem Film auf von der EU selbsterschaffene Probleme aufmerksam machen. Auf das Leid und die Strapazen, die Menschen auf ihren Reisen widerfahren, und auf die unglaubliche Arbeit der NGOs (in diesem Fall Sea-Eye), die als einzige die Aufgabe übernehmen, Menschen im Mittelmeer zu retten.

Ein Film von Boxfish im Auftrag von Sea-Eye und dem Mennonitischen Hilfswerk.

In der Schweiz organisiert die Sea-Eye Gruppe Bern die Filmvorführung:

Wann? am 24. November um 20:00 Uhr

Wo? Kino Cinematte Bern, Wasserwekgasse 7, 3011 Bern

Mehr Informationen bei Sea-Eye und Cinematte.

SOS – Save our Souls

2. December 2021, 20:00 - 23:00
Veranstaltung

Eine Veranstaltung von SOS Mediterranee Schweiz


Zeug*innen, die an Bord unseres Rettungsschiffs waren oder über das Mittelmeer flüchten mussten, erzählen an diesem Benefizabend von ihren Erfahrungen. Zudem begleiten der Autor Roger de Weck und Caroline Abu Sa’Da, Geschäftsführerin von SOS MEDITERRANEE Schweiz, den Abend gemeinsam mit Franz Hohler, Patti Basler und der Cellistin Chiara Enderle Samatanga auf der Bühne.

Tickets können hier bezogen werden:
https://www.schauspielhaus.ch/de/kalender/21958/sos-mediterrane-ein-benefizabend/21959

Frontex Referendum

25. October 2021, 0:00 - 7. January 2022 0:00
Aktion

Kein Geld für Menschenrechtsverletzungen

Gewalt, Elend und Tod sind an den EU-Aussengrenzen trauriger Alltag geworden. Flüchtende aus Kriegsgebieten werden verprügelt, ausgeraubt und zurückgeschickt. Eine zentrale Rolle spielt dabei Frontex. Die umstrittene europäische Grenz- und Küstenwache soll jetzt ausgebaut werden – mit mehr Geld aus der Schweiz. Das Parlament will neu 61 statt wie bisher 14 Millionen pro Jahr für Frontex bezahlen. Wir fordern: Kein Geld für Menschenrechtsverletzungen! Für das Referendums brauchen wir bis Ende des Jahres 50’000 Unterschiften von Menschen, die in der Schweiz stimmberechtigt sind.

So kannst du das Referendum unterstützen:

Unterschreibe das Referzndumsformular.

Verbreite die Infos zum Referendum auf deinen Kanälen, egal ob Social Media oder in der Nachbarschaft.

Unterstütze das Referendum finanziell: IBAN: CH72 0900 0000 6024 4887 5, Vermerk: “Frontex-Referendum“.

Was ist Frontex?

Frontex wurde 2004 gegründet. Ihr Einsatzgebiet ist die Unterstützung der nationalen Behörden beim Schutz der EU- und Schengen-Aussengrenze. Seit 2016 wuchs sie zu einer Art Super-Organisation mit höherem Budget, mehr Personal und eigenen Waffen an. Neu gehören auch Rückschaffungen zu ihren Aufgaben.

Systematische Missachtung der Menschenrechte

Zahlreiche Berichte von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Journalist:innen decken auf: Nationale Küstenwachen und Grenzpatrouillen stoppen systematisch Flüchtende und setzen sie schutzlos an der europäischen Grenze aus. Recherchen in Griechenland belegen, wie Behörden die Motoren der Boote zerstörten und Geflüchtete auf manövrierunfähigen Fahrzeugen oder aufblasbaren Rettungsflossen zurück liessen. Bei mehreren solcher «Pushbacks» war Frontex in der Nähe oder stoppte gar selbst die Boote der Flüchtenden und übergab diese der Küstenwache.

Frontex überwacht das Mittelmeer auch mit Drohnen und meldet Flüchtende an die libysche Küstenwache, obwohl Geflüchteten in Libyen Inhaftierung in Lagern und schwere Menschenrechtsverletzungen drohen.

Rolle der Schweiz

Als Schengen-Mitgliedstaat leistet die Schweiz einen Beitrag zur Finanzierung von Frontex. Mit der Übernahme der EU-Verordnung über die Europäische Grenz- und Küstenwache beschloss das Parlament in der Herbstsession den Beitrag mehr als zu vervierfachen – von heute 14 auf 61 Millionen pro Jahr. Zusätzlich werden in Zukunft mehr Schweizer:innen an bewaffneten Einsätzen teilnehmen. Der Ausbau von Frontex, ohne Garantie, dass die Menschenrechte nicht weiter systematisch verletzt werden, ist nicht mit humanitären Werten zu vereinbaren.

Grenzen töten! Installation über das Desinteresse Zentralschweizer Gemeinden und die Festung Europa.

4. October 2021, 18:30 - 18. October 2021 18:30
Aktion

Im Mittelmeer, in den Wäldern von Bosnien oder in Moria auf Lesbos – Europas Grenzregime verursacht unfassbares Leid. Mit der Installation über das Desinteresse zentralschweizer Gemeinden und die Festung Europa machen wir auf diese tödliche Politik aufmerksam. Wir fordern: Abolish Frontex, Bewegungsfreiheit für alle!

Vernissage: 4. Oktober 18:30 Uhr, Inseli Luzern
Mit Reden, Essen und Protest.

Finissage: 18. Oktober 18:30 Uhr, Inseli Luzern

Solidarité sans frontières: Demonstration am 2. Oktober // 14 Uhr // Schützenmatte, Bern

2. October 2021, 14:00 - 17:00

“Mittelmeer-Monologe” im Maxim Theater Zürich

16. September 2021, 19:30 - 17. September 2021 21:30
Veranstaltung

16./17. September 19.30 Uhr, im MAXIM Theater, Limmatstrasse 45, 8005 Zürich

Die «Mittelmeer-Monologe» erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, von politischem Widerstand, von einem Boot auf dem Weg nach Europa, von brutalen Küstenwachen, zweifelhaften Seenotrettungsstellen. Und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegensetzen. Sie tun das, was nicht mehr selbstverständlich ist: Sie retten menschliches Leben. Wie wir momentan in Afghanistan sehen, leben Menschen zur Zeit in hilfslosen Terrorzustand und sind gezwungen massenweise zu flüchten. Seit 1993 sind mehr als 44’000 Menschen beim Versuch nach Europa zu flüchten gestorben. Die «Mittelmeer-Monologe» sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Reale Fälle der Seenotrettung werden rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen erzählt. Mehr Informationen hier.

  • Eine Produktion des transkulturellen MAXIM Theaters Zürich
  • Buch und Regie: Michael Ruf, Wort und Herzschlag, Berlin
  • Spiel: Rowan Blockey, Sofia Borsani, Aaron Defant, Giulio Tanasini, Luisa Wolf
  • Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch statt.
  • Eintritt: 25.- / 15.- (0.- mit Ausweis N) / 35.- (Solipreis)

Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Aktionswoche enough. statt.

Solicamp 4 Moria

28. August 2021, 12:00 - 29. August 2021 15:00
Aktion

Eine Veranstaltung des Kollektivs «Solidaritätscamp Ostschweiz»

Programm

Nehmt euer Zelt, Schlafsack und Ess-Geschirr mit und lasst uns gemeinsam auf die humanitäre Krise an Europas Grenzen aufmerksam machen.

Wir verbringen den Samstag-Nachmittag, ab 12:00, bis Sonntag 15:00 beim Stadtweiher in Wil. Es gibt Znacht, Zmittag und Zmorge.

Tagsüber wird es eine Bastelecke, Spiele, Aktionen und einen Infostand geben, abends ein Open-Mic und Lesungen. Alle sind willkommen mitzumachen, mit uns gemeinsam das Wochenende zu gestalten und das Camp zu organisieren.

Solidaritätscamp für Menschen auf der Flucht

Explizit für Geflüchtete in den Lagern

Wir wollen nicht mehr zu Hause sitzen und die schreckliche Situation der Geflüchteten in Europa mittragen. Wir wollen, dass die Menschen bei uns menschenwürdig aufgenommen werden. Denn wir haben genug Platz in der Schweiz und der gesamten EU.

Im April 2021 hat eine Gruppe ein öffentliches Camp in St.Gallen durchgeführt. Aus Solidarität, um unwissenden Menschen diese Situation vor Augen zu führen und um die Regierungen zum Handeln zu bewegen.

Das nächste Solidaritätscamp soll im Spätsommer in Wil stattfinden, selbstverständlich wieder unter Einhaltung der Covid-19-Schutzmassnahmen.

Lust an dieser Aktion mitzuwirken?

Jede Person ist willkommen sich bei uns zu beteiligen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Zum einen seid ihr herzlich eingeladen vorbeizukommen, mit uns ein paar befreite Stunden zu verbringen und unseren Forderungen zur Evakuation aller Lager Nachdruck zu verleihen!

Weiter sind wir auch immer auf der Suche nach Menschen, welche sich dazu bereit fühlen, ihre Geschichte rund um die Flucht in die Schweiz zu erzählen und somit allen Besucher:innen des Camps einen ehrlichen Eindruck zu ermöglichen.

Falls ihr noch weitere Ideen habt oder euch vielleicht sogar in die Organisation einbringen möchtet, meldet euch gerne bei uns!

Kollektiv «Solidaritätscamp Ostschweiz»

solicamp4moria@riseup.net | +41 77 480 79 66

Homepage des Solicamps.

Solilauf 2021 Luzern

4. September 2021, 13:00 - 15:00
Veranstaltung

Am 4. September findet der dritte Solilauf vom Solinetz Luzern bei der Lidowiese statt. Damit wollen wir ein starkes Zeichen für mehr Solidarität mit geflüchteten Menschen setzen.

Wenn du auch mitlaufen und damit solidarische Projekte und geflüchtete Menschen unterstützen möchtest, kannst du dich hier anmelden.

Ein Lauf dauert 40 Minuten. Es werden Runden um die Lidowiese beim Verkehrshaus gelaufen (wobei 1 Runde = 500 Meter). Es gibt 2 Startzeiten: 13 Uhr oder 14 Uhr.

Auch wenn du nicht mitlaufen kannst, besteht die Möglichkeit zur Unterstützung durch das Sponsern einer Person, die keine privaten Sponsor*innen finden konnte.

Aktionstag “Seenotrettung ist #unverhandelbar”

7. August 2021, 0:00 - 23:59
Aktion

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen rufen wir zu einem Aktionstag am 07.08. unter dem Motto „Seenotrettung ist #unverhandelbar“ auf.

Wir alle haben in den letzten Tagen und Wochen gesehen wie schlimm die Situation im Mittelmeer weiterhin ist – es gibt viele tödliche Schiffbrüche und Rettungsschiffe werden weiter festgesetzt. Sichere Fluchtwege oder nur staatliche Seenotrettung sind in weiter Ferne.

Allein in diesem Jahr ertranken bereits über 800 Menschen im Mittelmeer. Mehr als 14.000 Menschen wurden völkerrechtswidrig von der sogenannten libyschen Küstenwache zurück nach Libyen gebracht, wo ihnen Folter und schwerste Menschenrechtsverletzungen drohen. Die zivilen Seenotrettungsorganisationen füllen seit Jahren eine Lücke, die die EU niemals hätte entstehen lassen dürfen. Die Lücke, die durch fehlende völkerrechtlich gebotene Seenotrettung entsteht, fordert viele hunderte Menschenleben jährlich. Dies ist seit Jahren offensichtlich, doch die EU, ihre Mitgliedstaaten und auch die Schweiz tun alles dafür, die tödliche Grenze auszubauen und Menschenrechte systematisch zu missachten: Notrufe werden ignoriert, illegale Rückführungen koordiniert, Schiffe blockiert und Retter*innen und Geflüchtete angeklagt.

Mit diesem Aktionstag wollen wir ein starkes Zeichen für Seenotrettung, sichere Fluchtwege und ein Ende der Kriminalisierung von Flüchtenden und Helfenden setzen. Es sind bereits in einigen Städten Demos geplant, organisiert gerne selbst eine oder mobilisiert zu einer in eurer Nähe. So wollen wir in einigen Städten grössere Demos hinbekommen.

Wir schauen nicht weg, Seenotrettung ist #unverhandelbar!


ActionKit und weitere Materialien, die ihr für eure Aktionen verwenden könnt.
Den ganzen Aufruf findet ihr hier.

Bei Fragen meldet euch hier: unverhandelbar@united4rescue.com

“Mittelmeer-Monologe” im Kleintheater Luzern

20. September 2021, 20:00 - 22:00
Veranstaltung

Die «Mittelmeer-Monologe» erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, von politischem Widerstand, von einem Boot auf dem Weg nach Europa, von brutalen Küstenwachen, zweifelhaften Seenotrettungsstellen. Und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegensetzen. Sie tun das, was nicht mehr selbstverständlich ist: Sie retten menschliches Leben!

Die «Mittelmeer-Monologe» sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Reale Fälle der Seenotrettung werden rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen erzählt.

Eine Produktion des transkulturellen MAXIM Theaters Zürich
Buch und Regie: Michael Ruf, Wort und Herzschlag

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch statt.

Eintritt: 25.- / 5,- Franken (Geflüchtete) /35,- (Solipreis) 

Eine Veranstaltung des Hello Welcome in Kooperation mit seebrücke.ch, wort-und-herzschlag.de, alarmphone.org

Petitionsübergabe in Hilterfingen

15. June 2021, 14:00 - 15:00
Aktion

Auf den griechischen Inseln in der Ägäis ereignet sich vor unseren Augen eine stille Katastrophe. Mehrere zehntausend geflüchtete Menschen aus Kriegs- und Konfliktgebieten sind dort gestrandet. Die medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet, es fehlt an psychologischer Unterstützung, an ausreichenden Hygienemassnahmen und Schutzmöglichkeiten. Mit einer Petition fordern Bewohner*innen von Hilterfingen und Hünibach ihre Gemeinde auf, sich für die Aufnahme von geflüchteten Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln zu engagieren.

Die unmenschliche Situation auf den griechischen Inseln ist eine Folge der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Schweiz hat das Abkommen von Dublin mitunterzeichnet und jahrelang davon profitiert, dass die Menschen nur in jenem europäischen Land ein Asylgesuch stellen können, in welchem sie zuerst ankommen, beispielsweise in Griechenland.

Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz befindet sich auf einem historischen Tief. Unser Staat verfügt über die finanziellen Mittel, die räumlichen Kapazitäten und die personellen Ressourcen, um viele geflüchtete Menschen aufzunehmen und sie hier zu betreuen.

Zahlreiche Städte und Gemeinden fordern vom Bundesrat bereits eine rasche Evakuierung der griechischen Lager und eine grosszügige Aufnahme von geflüchteten Personen (evakuieren-jetzt.ch). Der Bundesrat ist bis jetzt nicht auf diese offene Haltung und das konkrete Angebot eingegangen. Deshalb sollen auch noch möglichst viele kleinere Städte und Dörfer in der ganzen Schweiz ihre Stimme erheben. Mit der Petition in Hilterfingen/Hünibach wollen wir zeigen, dass es auch in unserer Gemeinde den Willen gibt, den geflüchteten Menschen zu helfen.

Am Dienstag, 15. Juni um 14:00 Uhr werden wir die Petition mit den rund 500 Unterschriften im Gemeindehaus Hilterfingen (Staatsstrasse 18, Hilterfingen) dem Gemeindepräsident Gerhard Beindorff und dem Gemeindeschreiber Jürg Arn übergeben. Es werden Unterstützer*innen und Vertreter*innen von Kirche, Parteien und Zivilgesellschaft vor Ort sein. Medienschaffende sind herzlich zur Petitionsübergabe eingeladen.

Theater “Mittelmeer-Monologe” – St.Gallen

18. June 2021, 19:30 - 21:30
Veranstaltung
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Die «Mittelmeer-Monologe» erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, von politischem Widerstand, von einem Boot auf dem Weg nach Europa. Die «Mittelmeer-Monologe» sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Reale Fälle der Seenotrettung werden rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen erzählt.

Autor: Michael Ruf (Wort und Herzschlag)
Eine Aufführung des MAXIM Theater Zürich

Wann: Freitag, 18. Juni, 19.30 Uhr

Wo: in der Grabenhalle, St.Gallen

Kosten: Eintritt frei, Kollekte.

Theater “Mittelmeer-Monologe” – Bern

11. June 2021, 19:00 - 21:00
Veranstaltung
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Die «Mittelmeer-Monologe» erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, von politischem Widerstand, von einem Boot auf dem Weg nach Europa. Die «Mittelmeer-Monologe» sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Reale Fälle der Seenotrettung werden rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen erzählt.

Autor: Michael Ruf (Wort und Herzschlag)
Eine Aufführung des MAXIM Theater Zürich

Wann: Freitag, 11. Juni, 19:00 Uhr

Wo: in der Heiliggeistkirche, Bern

Kosten: Eintritt frei, Kollekte.

Theater “Mittelmeer-Monologe” – Zürich

16. June 2021, 19:30 - 21:30
Veranstaltung
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Die «Mittelmeer-Monologe» erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, von politischem Widerstand, von einem Boot auf dem Weg nach Europa. Die «Mittelmeer-Monologe» sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Reale Fälle der Seenotrettung werden rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen erzählt.

Autor: Michael Ruf (Wort und Herzschlag)
Eine Aufführung des MAXIM Theater Zürich

Wann: Mittwoch, 16. Juni, 19.30 Uhr

Wo: in der Citykirche Offener St. Jakob, Zürich

Kosten: Eintritt frei, Kollekte.

Theater “Mittelmeer-Monologe”

17. June 2021, 19:00 - 21:00
Veranstaltung

Die «Mittelmeer-Monologe» erzählen von Naomie aus Kamerun und Yassin aus Libyen, von politischem Widerstand, von einem Boot auf dem Weg nach Europa. Die «Mittelmeer-Monologe» sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, basierend auf mehrstündigen Interviews. Reale Fälle der Seenotrettung werden rekonstruiert und aus der Perspektive von Betroffenen und Aktivist*innen erzählt.

Autor: Michael Ruf (Wort und Herzschlag)
Eine Aufführung des MAXIM Theater Zürich

Im Anschluss an das Theaterstück erzählen geflüchtete Menschen aus Luzern von ihren Erfahrungen. Es werden konkrete Möglichkeiten für ein solidarisches Engagement aufgezeigt.

Wann: Donnerstag, 17. Juni, 19.00 Uhr

Wo: im Pavillon Nationalquai

Kosten: Eintritt frei, Kollekte.

From the Sea to the City Konferenz

25. June 2021, 9:00 - 26. June 2021 17:00
Konferenz/Webinar

Save the date! 
Conference From the Sea to the City:
A Conference of Cities for a Welcoming Europe
25-26 June 2021
Palermo/online

Wir freuen uns, endlich die Daten dieser kommenden Konferenz bekannt zu geben, die in Palermo und online stattfinden wird!

Während die EU und Europas nationale Regierungen weiter Abschreckungsmethoden verdoppeln, um Migration um jeden Preis zu verhindern, werden mehr und mehr Städte in ganz Europa zu Akteuren des Wandels für ein solidarisches Europa und übernehmen Verantwortung für den Schutz von Menschenleben. Die Zahl der aufnahmebereiten Gemeinden und Städte wächst in ganz Europa und stellt eine mächtige politische Stimme dar, die Europa von unten nach oben wiederbeleben kann.

Die Konferenz “From the Sea to the City” wird Bürgermeister*innen, Stadtvertreter*innen und die Zivilgesellschaft aus ganz Europa zusammenbringen, die sich für sicher Fluchtrouten einsetzen und versuchen Möglichkeiten für praktische und aufgeschlossene Lösungen zu eröffnen, die Menschenrechte in den Mittelpunkt der zukünftigen Migrationspolitik stellen.

Die Konferenz soll ein weiterer Schritt zur Schaffung eines europäischen Netzwerks von Städten, Gemeinden und der Zivilgesellschaft sein, mit dem Ziel, sich für eine aktive Rolle der Städte in der europäischen Migrationspolitik einzusetzen. Dieses Netzwerk will die Sichtbarkeit von aufnahmebereiten Gemeinden und Städten auf EU-Ebene erhöhen, andere Städte zum Handeln ermutigen und stärkere Allianzen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren bilden.

Für weitere Informationen und um über das kommende Programm auf dem Laufenden zu bleiben, abonniert den Newsletter von From the Sea to the City: https://fromseatocity.eu/

Hier kannst du dich direkt zur Konferenz anmelden: https://zoom.us/meeting/register/tJElduCvqTMqHtC5yOkPHqMsZKi44K1Vxrsd

Online-Veranstaltung der Seebrücke Bern

9. May 2021, 13:30 - 14:30
Aktion

Am Sonntag, 09. Mai, um 13:30 Uhr werden wir als Lokalgruppe Bern, aber auch andere Menschen mit Erfahrungsberichten und persönlichen Geschichten, an einer Online-Veranstaltung des No WEF-Frühlingsquartiers sprechen.

Dieses Jahr findet, statt des No-WEF-Winterquartiers, ein Frühlingsquartier statt. Es gibt Online-Veranstaltungen über politische Bewegungen (z.B Seebrücke, Basel Nazifrei…). Gleichzeitig findet (im Freien) eine Ausstellung mit aufgezeichneten Interviews von Genoss*innen über laufende internationale Kämpfe statt. Es wird also spannend! Zeigen wir in Zeiten der Pandemie unsere Solidarität & setzen so ein Zeichen für die, die im Moment Widerstand leisten! Weitere Informationen gibt es bald auf winterquartier-bern.ch.


Kleidersammlung für Bosnien

5. May 2021, 18:00 - 20:00
Aktion

OpenEyes organisiert Lastwagen mit Kleidung von der Schweiz aus. Wenn du Kleidung zum spenden hast, kannst du sie am Mittwoch, 5. Mai 2021 zwischen 18 und 20 Uhr, im Restaurant Hirscheneck am Lindenberg 23, 4058 Basel, abgeben. Bitte nur saubere und gut erhaltene Kleidung, am liebsten in Taschen oder Kartonboxen.

Was gerade benötigt wird:

Männer- und Unisexkleidung:
– Hosen, Pullover, T-Shirts… (Größe S und M)
– Jacken
– Trainer
– Regenjacken / -hosen
– Unterwäsche, Socken (neu)
– Schuhe, max. 44, zusammengeschnürt (Turn-, Winter- und
Wanderschuhe)
– Gurte

Handschuhe- Mützen, Schals

Schlafsäcke, Matten, Decken (keine Duvet), Rettungsdecken

Rucksäcke

Zelte (vollständig)

Küchenmaterial (wiederverwendbar, bitte in Zeitungspapier)
– Kochtöpfe
– Grosse Kochlöffel

Elektronik
– Powerbanks
– Telefone (mit GPS), gerne mit Ladegerät und Kabel, Inhalte gelöscht

Bitte keine beschädigte oder defekte Ware abgeben, gerne sauber bzw. gewaschen und trocken. Bei Fragen oder vor grösseren Sammelaktionen nimm bitte mit uns Kontakt auf. Aktuell keine Baby-, Kinder- und Frauenkleidung.

Aktionstage Enough.

6. September 2021, 8:00 - 12. September 2021 20:00

Beim Namen nennen

11. June 2021, 12:00 - 19. June 2021 12:00

Unterschriftensammlung Hünibach/Hilterfingen

24. April 2021, 9:00 - 16:00
Aktion

Bewohner*innen der Gemeinde Hünibach/Hilterfingen werden am Samstag in Hünibach eine Unterschriften-Sammelaktion für ein Engagement ihrer Gemeinde zur Aufnahme von geflüchteten Personen aus den Lagern auf den griechischen Inseln durchführen.

Sie fordern von den Gemeindebehörden, dass sie:

  • sich bereit erklären, Geflüchtete von den griechischen Inseln aufzunehmen,
  • diesen Beschluss öffentlich zu kommunizieren und ihn an den Bundesrat weiterzuleiten.

Zeit: Samstag, 24. April, 9-12h und 13-16h

Ort: Migros Hilterfingen, Staatsstrasse 16b, 3652 Hilterfingen

Du kannst die Forderung auch online unterstützen:
https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/petition-evakuierenjetzt

«Die Schweiz hat Platz: Jetzt Geflüchtete aus Lesbos aufnehmen!»

29. March 2021, 10:30 - 19:30
Aktion

Am 29. März ist der Oster-Appell ein Jahr alt. 2020 wurde die Kampagne «Evakuieren Jetzt» lanciert, um die Aufnahme von Geflüchteten aus Lesbos zu erreichen. Eine Petition wurde von mehr als 50’000 Personen unterschrieben. Es fanden zahlreiche Aktionen und Demonstrationen statt. Politische Vorstösse wurden eingereicht und behandelt. Zahlreiche Städte und Kirchengemeinden bekundeten ihre Aufnahmebereitschaft.

Entgegen all dieser Bemühungen haben Mario Gattiker und Karin Keller-Sutter alle Möglichkeiten ergriffen, um nennenswerte Aufnahmen von geflüchteten Menschen aus Lesbos zu verhindern, wie Recherchen der WOZ zeigen.[1]

Wir fordern weiterhin: Die Schweiz muss mehr Geflüchtete aufnehmen! Am 29. März veranstaltet «Evakuieren Jetzt» eine Pressekonferenz mit einer Reihe von Städten, die sich für die Aufnahme von mehr Geflüchteten einsetzen. Gleichzeitig werden mehr als 700 Stühle vor dem Bundeshaus aufgestellt, die symbolisieren: Wir haben Platz.

BERN ab 10.30 Uhr, Bundesplatz


Luzern gehört zu den aufnahmebereiten Städten in der Schweiz. Nach den Bränden von Moria im September 2020 bekräftigte Stadtrat Martin Merki nochmals die Bereitschaft der Stadt Luzern, Geflüchtete aus Lesbos aufzunehmen. Diese Aufnahmebereitschaft soll auch in Luzern mit der Aufstellung von 15 Stühlen symbolisiert werden.

LUZERN ab 16.30 Uhr, Theaterplatz


Du möchtest in deiner Stadt auch eine Stuhlaktion am 29. März organisieren? Hier findest du alle Infos zur Aktion.



[1] https://www.woz.ch/2111/moria-und-die-schweiz/wie-keller-sutter-die-tueren-schloss

Plakatausstellung #NowYouSeeMeMoria

14. February 2021, 10:00 - 28. February 2021 10:00
Aktion

Vom 14.-28. Februar zeigen Seebrücke Luzern, ReSolut und die Lotte Bibliothek in den Fenstern des Neubad Bistros eine grosse Auswahl der Plakate der Serie #NowYouSeeMeMoria. Die Fotografien wurden von geflüchteten Menschen in Moria gemacht und dokumentieren die Zustände in Moria / Kara Tepe. Die Designs wurden von zahlreichen Designer*innen erstellt und machen die Lebensrealität geflüchteter Menschen auf Lesbos sichtbar. Ziel ist es, durch Sichtbarkeit eine Veränderung zu bewirken.

Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie beim Neubad Bistro von aussen sichtbar ist. Wir bitten euch, sie mit Rücksichtnahme auf die Coronaregelungen anzuschauen und Versammlungen vor dem Neubad zu vermeiden. Also bitte Maske und Abstand! Auf diese Weise können wir die Plakate vielen Menschen zugänglich machen.
So lohnt sich also ein Spaziergang Richtung Neubad doppelt, frische Luft und bemerkenswerte Plakate!

Ausserdem werden vor dem Neubad Poster zum Mitnehmen zur Verfügung stehen, die von euch an weiteren Orten gezeigt werden können. Spread the Word! Spread the Posters! Nie mehr Moria! 

Neubad, Bireggstrasse 36, 6003 Luzern

Plakataktion #NowYouSeeMeMoria

14. February 2021, 6:00 - 23:00
Aktion

Am 14. Februar gibt es europaweit eine Plakat-Aktion koordiniert von geflüchteten Menschen in Lesbos. Ziel ist es, auf den 14. Februar diese Poster überall aufzuhängen. Die Fotografien wurden von geflüchteten Menschen in Moria gemacht und dokumentieren die Zustände in Moria / Kara Tepe. Ziel ist es, durch Sichtbarkeit eine Veränderung zu bewirken.

Auf https://nowyouseememoria.eu/gallery/ stehen die Poster zum Download bereit. Wir haben die Möglichkeit, euch die Poster gedruckt zur Verfügung zu stellen, wenn ihr selbst keine Möglichkeit zum Drucken habt. Bei Interesse schreibt uns bis zum 08. Februar an schweiz@seebruecke.org.

Spread the Word! Spread the Posters! Nie mehr Moria!

#KeinPushbackIstLegal

30. January 2021, 8:00 - 23:00
Aktion

Im Sommer brannte Moria, jetzt Lipa. Am 23.12.2020 ist das Camp Lipa im Nordwesten Bosniens fast vollständig abgebrannt. Mit einem Schlag verloren über 1000 Menschen ihr Dach über desm Kopf und sind somit schutzlos Schnee und Kälte ausgeliefert. 

Bereits vor dem Brand war die Lage für geflüchtete Menschen in Bosnien katastrophal: Tausende mussten in Wäldern und Ruinen ausharren. 

An der kroatischen Außengrenze zu Bosnien wird Schutzsuchenden mit allen Mitteln der Zugang zur EU verwehrt. Die Grenzpolizei führt Pushbacks durch, bei denen systematisch Gewalt eingesetzt wird. Die deutsche Bundesregierung unterstützt dieses Vorgehen – erst im Dezember wurden dem kroatischen Grenzschutz 20 Fahrzeuge im Wert von 800.000 Euro geschenkt. 

Vucjak, Moria, Lipa- die Namen der Camps wechseln, doch was sie zeigen, bleibt gleich: Die EU setzt auf Abschottung um jeden Preis! 

Das nehmen wir nicht länger hin! Am 30.01.2021 bündeln wir unsere Kräfte und sagen laut und klar: Wir wollen Aufnahme statt Abschottung! Wir fordern: 

  1. Sofortiger Stopp der gewaltsamen illegalen Pushbacks an den europäischen Außengrenzen. Das Recht aller Menschen auf Zugang zu einem fairen Asylverfahren in der EU muss endlich eingehalten werden! #KeinPushbackistLegal 
  2. Die Unterstützung für die kroatische Grenzpolizei muss sofort gestoppt werden. 
  3. Der Bund muss sofort handeln und die Lager evakuieren. Auch in der Schweiz stehen Städte und Gemeinden zur Aufnahme bereit. #WirhabenPlatz und fordern #AufnahmeStattAbschottung 

Die Schweiz und die EU müssen endlich Verantwortung übernehmen. Der notdürftige Wiederaufbau von Zelten in Lipa stellt keine Lösung für die Menschen dar. Camps sind keine Lösung. Sie sind Teil des Problems! 

Deswegen rufen wir am 30. Januar zu einem europaweiten Aktionstag auf. Organisiert unter dem Motto Aufnahme statt Abschottung Aktionen in euren Städten und Kommunen, tragt unsere Forderungen nach draußen. Hinterlasst Spuren in Euren Städten und Dörfern und zeigt Eure Solidarität mit Menschen an den europäischen Außengrenzen. Bitte haltet Euch an die Corona Schutzmaßnahmen. Es kommt jetzt darauf an, sichtbar und laut zu sein! Wir sehen uns auf der Straße und im Netz! 

Wir bleiben laut, bis  die Außengrenzen der EU kein rechtsfreier Raum mehr sind! Denn #KeinPushbackIstLegal!

Aktionsideen: Stellt Schilder an Orten in der Stadt mit klarer Botschaft auf, schreibt Sprüche auf die Straßen, malt Banner und hängt diese auf.  

Onlinesitzung

19. April 2021, 18:00 - 19:00
Sitzung

Wir telefonieren monatlich überregional und tauschen uns mit bekannten und neuen Gesichtern über die Geschehnisse in den Lokalgruppen aus, über die politische Arbeit zu Sicheren Häfen, zu Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungen und vielem mehr.

Die Teilnehmenden wählen die Themen und gestalten die Arbeit und Aktionen der SEEBRÜCKE Schweiz. Wenn du dabei sein möchtest, schreibe uns an schweiz@seebruecke.org und wir senden dir die Einwahldaten.

Schweizweite Onlinesitzung

3. January 2022, 18:30 - 19:30
Sitzung

Wir telefonieren regelmässig überregional und tauschen uns mit bekannten und neuen Gesichtern über die Geschehnisse in den Lokalgruppen aus, über die politische Arbeit zu Sicheren Häfen, zu Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzungen und vielem mehr.

Die Teilnehmenden wählen die Themen und gestalten die Arbeit und Aktionen der Seebrücke Schweiz. Wenn du dabei sein möchtest, schreibe uns an schweiz@seebruecke.org und wir senden dir die Einwahldaten.

Aktionen zu Moria

9. September 2020, 0:00 - 16. October 2020 23:00
Aktion

Kundgebung Moria Evakuieren
Freitag 16.10.20 I 18.00 Uhr I Bahnofplatz Luzern

Nationale Demonstration Evakuieren JETZT
10.10.2020 I 14.30 Uhr I Bundesplatz Bern

Demonstration Evakuieren JETZT
10.10.2020 I 12.00 Uhr I Thun, hinter dem Rathaus

13’000 Post its, stellvertretend für die Menschen auf der Flucht auf Lesbos
Sonntag 20.09.20 I ab 12.30 Uhr I Bäckereianlage Zürich

“Wäscheleine” der Unterstützer*innen von Bülach unterstützt Geflüchtete
Installation I Sonntag 20.09.20 I vormittags I Kirchhügel Bülach

Solilauf Luzern, ein Viertel der Einnahmen gehen nach Lesbos
Sponsorenlauf I Samstag 19.09.20 I ab 12.00 Uhr I Luzern Lidowiese

Moria was never a home!
Demonstration I Freitag 18.09.20 I 18.15 Uhr I Steinberggasse Winterthur

#evakuierenjetzt. sountenons les refugies de moria
Lundi 14.09.20 I 18.00 I Place Python Fribourg

Moria brennt. Evakuieren JETZT!
Spontandemo I Donnerstag 10.09.20 I 18.00 I Landesmuseum Zürich

Moria brennt. Evakuieren JETZT!
Spontandemo I Donnerstag 10.09.20 I 18.00 I Bahnhofplatz Luzern

Evakuiert die Lager!
Spontandemo I Donnerstag 10.09.20 I 14.00 I Bahnhofplatz Bern

Moria brennt. Evakuieren JETZT!
Spontankundgebung I Mittwoch 09.09.20 I 18.30 I Kornhausplatz St. Gallen

Moria brennt. Evakuieren JETZT!
Spontankundgebung I Mittwoch 09.09.20 I 18.30 I Basel

Online-Aktionen

Nachricht ans SEM. Besorgt zu sein reicht nicht aus! Sende jetzt ein Mail an Staatssekretär Mario Gattiker und fordere ihn zum Handeln auf!

#WeHaveSpace. Zeigt uns, wo es in der Schweiz Platz hat!

Write an email to politicians of your country! Fordere per Mail Politiker*innem in ganz Europa auf, zu handeln.

Jetzt offenen Brief an Bundesrätin Karin Keller-Sutter unterzeichnen.

In zahlreichen politischen Vorstössen wird die Aufnahme von Geflüchteten durch die Schweiz gefordert. Alle Forderungen und Erfolge findest du hier.

Kundgebung Moria Evakuieren

16. October 2020, 18:00 - 20:00

# evakuieren JETZT I Demo Bern

10. October 2020, 14:30 - 16:30
Aktion

Demonstration I 10.10.2020 I 14.30 Uhr I Bundesplatz Bern

Evakuieren JETZT – das fordern wir gemeinsam und laut am Samstag in Bern. 14.30 Uhr, Bundesplatz. Komm auch!

Gemeinsame Anreise ab Zürich mit dem Zug 13.32 Uhr im vordersten Wagen 2. Klasse.

Gemeinsame Anreise ab Thun nach der Demo, die 12.00 Uhr hinter dem Rathaus startet.

Gemeinsame Anreise ab Luzern mit dem Zug 13.00 Uhr ab Gleis 8.

Aus einigen Städten fahren Busse. Alle Infos das hier: evakuieren-jetzt.ch/demo

# evakuieren JETZT I Demo Thun

10. October 2020, 12:00 - 13:00

Kundgebung und Transpikette: Wir haben Platz

1. October 2020, 18:00 - 19:00
Aktion

Moria brannte – und die Schweiz verharrt in Scheinheiligkeit.

Der Bund entschied, 20 flüchtende Kinder aufzunehmen und Hilfsgüter zu schicken. Ein winziger Schritt in die richtige Richtung. Doch er bleibt nichts als ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Weiterhin leben über 12’000 Menschen auf den Strassen von Lesbos, sind Hunger, Durst, Gewalt und Krankheit ausgesetzt. Die Stadt Luzern hat sich bereit erklärt, Flüchtende aufzunehmen, aber der Kanton weigert sich, den Bund zur Aufnahme aufzufordern. Der Kantonsrat hat die Standesinitiative zur Aufnahme von Menschen auf der Flucht abgelehnt.


Liebe Politiker*innen, wo hat sich Eure Menschlichkeit versteckt?
Es ist höchste Zeit, aus dem eigenen Verantwortungsbereich rauszukriechen.Für den Ausbau des Wohlstands scheut die Schweiz nicht, den Arm über die Landesgrenzen zu strecken und sich zu bedienen. Höchste Zeit, den Arm auch für die humanitäre Krise auszustrecken, die sie mit der Gier mitverursacht hat.

Es ist möglich. Wir haben Platz.
Wir singen, um uns an die Menschlichkeit zu erinnern.
Wir bilden eine Kette, um zu zeigen: Solidarität geht anders.
Kein Mensch ist illegal!

Eine Veranstaltung der Gruppe RESolut

#EnoughIsEnough #WeHaveSpace

20. September 2020, 1:00 - 23:00
Aktion

Die Situation in Lesvos eskaliert. Nach den Bränden von letzter Woche müssen derzeit knapp 13’000 Menschen auf der Strasse rund um die Brandruine Moria ausharren. Statt die Menschen zu evakuieren sollen sie in geschlossenen Camps eingesperrt werden. 

Am 20.9. finden daher europaweit in über 40 Städten Aktionen und Demonstrationen unter dem Motto #EnoughIsEnough und #WeHaveSpace statt. Nach den Demos in Bern, Basel, Zürich, Luzern, St. Gallen und Freiburg soll es in der Schweiz am 20.9.2020 nochmals Aktionen in möglichst vielen Städten geben. 

Hast du Lust in deiner Stadt/Dorf eine Aktion zu planen? Wir möchten die Aktionen möglichst gemeinsam kommunizieren, damit es nicht nach einzelnen unkoordinierten Aktionen aussieht. Meldet euch, wenn ihr in eurer Stadt/ in eurem Dorf was machen wollt. 

Grundidee: 

  • Die Zahl 13’000 ins Zentrum stellen. 
  • Die sofortige Evakuierung und Aufnahme durch die Schweiz verlangen
  • Keine Sachbeschädigungen

*Aktionsideen*

  • Post-It: 13’000 Post-it aufkleben und damit einen Schriftzug formen. Die Post-it können zusätzlich mit einzelnen Botschaften beschriftet werden
  • Stofffetzen/Kleider an Stacheldraht/Wäscheleinen: Stofffetzen oder Kleider an Wäscheleinen oder Stacheldraht aufhängen und dazu Infomaterial verteilen bzw. bereitstellen. Möglichst an öffentlichen Orten, wo es viele Leute sehen. 
  • Stühle auf dem Dorfplatz: 10, 20, 50, 100… Stühle auf dem Dorfplatz aufstellen. Den Gemeinderat anschreiben und dazu auffordern, Geflüchtete im eigenen Dorf aufzunehmen. 
  • Kreide-Botschaften: Kreativ werden mit Kreide.

Alle geplanten Aktionen hier.

Demo: Gemeinsam gegen Rassismus

5. September 2020, 17:00 - 19:00
Aktion

United against Racism diesen Samstag in Zürich und europaweit!
(English below) 

Genau fünf Jahre nach dem historischen Durchbruch gegen das EU-Grenzregime, dem March of Hope, gehen wir europaweit auf die Strasse: für Bewegungsfreiheit, gleiche Rechte und gegen Rassismus!

#leavenoonebehind – No Lager nowhere
#noborders – From the Sea to the Cities
#keinmenschistillegal – Stop Deportation and Dublin!
#migrantifa – gegen Rassismus und rassistische Morde – Entnazifizierung jetzt! 

Der Aufruf wird bisher u.a. unterstützt von Watch The Med – Alarmphone, Seebrücke Schweiz, Evakuieren JETZT, Solinetz Luzern,Migrant-Solidarity-Network, Outrage Collectif, Resolut, Bistro Interculturel, Juso Zürich, Solinetz Zürich, Linke PoC / Migrantifa,Wir alle sind Bern, BFS. Die Demo wurde bewilligt. Maskenpflicht. 

United against Racism this Saturday in Zurich and all over Europe! 

Exactly five years after the historic breakthrough against the EU border regime, the March of Hope, we are taking to the streets across Europe: for freedom of movement, equal rights and against racism!

#leavenoonebehind – No Lager nowhere
#noborders – From the Sea to the Cities
#keinmenschistillegal – Stop Deportation and Dublin!
#migrantifa – against racism and racist murders – denazification now! 

The call is supported by Watch The Med – Alarmphone, Seebrücke Schweiz, Evacuate NOW, Solinetz Lucerne, Migrant-Solidarity-Network, Outrage Collectif, Resolut, Bistro Interculturel, Juso Zurich, Solinetz Zurich, Linke PoC / Migrantifa, Wir alle sind Bern, BFS and more.(The demonstration is permitted).

Kampagnensitzung “Sichere Häfen Schweiz”

14. August 2020, 19:00 - 21:00
Sitzung

Freitag 14. August 2020 I 19.00 Uhr I Café Zähringer Zürich

Die SEEBRÜCKE Schweiz setzt sich für ein allgemeines und humanitäres Recht auf Migration ein. Wir wollen eine Gesellschaft schaffen, in der die Solidarität nicht an Ländergrenzen aufhört und die sich öffentlich gegen eine Kriminalisierung der Seenotrettung auf dem Mittelmeer einsetzt.  

Konkret arbeiten wir daran, Städte und Kantone dazu zu bewegen, sich als Sichere Häfen zu erklären. Sie sollen sich öffentlich solidarisch mit Menschen auf der Flucht erklären, diese direkt von den Rettungsschiffen auf dem Mittelmeer aufnehmen und ihnen ein würdiges Ankommen in Europa ermöglichen.

An dieser ersten Sitzung der “Arbeitsgruppe Kampagne” möchte wir Ideen sammeln, wie wir die SEEBRÜCKE und die Sicheren Häfen in der Schweiz bekannter machen und damit die politische Arbeit unterstützen können.

Demoorganisation 5. September

14. August 2020, 17:00 - 18:30
Sitzung

Freitag 14. August 2020 I 17.00 Uhr I Café Zähringer Zürich

Nach der Ermordung von George Floyd durch einen Polizeibeamten in Minneapolis hat die Black Lives Matter-Bewegung die Straßen erobert und allen gezeigt, dass Rassismus ein weltweites System ist – und dass antirassistische Kämpfe im Mittelpunkt sozialer Aufbrüche stehen. In einer eindrucksvollen Welle globaler Demonstrationen wurde deutlich, dass es unzählige Querverbindungen zwischen unseren Kämpfen gibt. Wir glauben, dass es neuer, großer Koalitionen für Gerechtigkeit, für soziale und politische Rechte und für ein anderes Gemeinsames bedarf – über verschiedene Bewegungen hinaus und transnational.

Für den 5. September planen wir in Zürich eine breite Demo als Abschluss der Aktionstage. Wir freuen uns über Menschen und Gruppen, die sich an der Planung und Umsetzung beteiligen!

Der Aufruf wird bisher unter anderem unterstützt von:
Alarmphone Schweiz I Evakuieren Jetzt I Solinetz Luzern I Migrant Solidarity Network I RESolut I Bistro Interculturel I Juso Zürich I Linke PoC

«… Menschen sterben und ihr schweigt.» – Workshop zu Handlungsmöglichkeiten in der Seenotrettung

10. August 2020, 18:30 - 20:00

Aktuell darf kein einziges ziviles Rettungsschiff auf dem zentralen Mittelmeer Leben retten. Staatliche Marinemissionen tun es auch nicht. Die ohnehin gefährliche Flucht über das Mittelmeer endet für viele Menschen tödlich – weil sie im offiziellen Europa nicht erwünscht sind.

Wir möchten mit euch darüber sprechen, wie sich die Situation für Geflüchtete und NGOs auf den Fluchtrouten über das Mittelmeer zugespitzt hat. Wie kann es entgegen internationalem Recht sein, dass Staaten mit immer neuen Schikanen Rettungseinsätze behindern? Wie wird dagegen vorgegangen? Welche Handlungsspielräume haben die NGOs vor Ort im Moment? Wie können wir uns in der aktuellen Situation auf dem Mittelmeer sowie auch hier vor Ort beteiligen? Wir wünschen uns einen Austausch, der Möglichkeiten findet und bestärkt, aktiv zu werden. Lasst uns gemeinsam praktische Handlungsmöglichkeiten entwickeln!

Montag 10. August 2020, 18.30 Uhr im Hello Welcome, Kauffmannweg 9, 6003 Luzern – Teilnahme auch digital möglich und erwünscht

Transnationale Aktionstage

2. September 2020, 0:00 - 5. September 2020 23:00
Aktion

Transnationale Aktionstage, 02. – 05.09.2020 (erste Septemberwoche)

In ganz Europa und unbedingt auch in der Schweiz sollen im September Aktionstage zu den Themen March of Hope, #LeaveNoOneBehind, vom Meer in die Städte, rassistische Terroranschläge und Morde, Migrantifa und Anti-Abschiebung stattfinden. Insbesondere den Abschlusstag 05.09.20 wollen wir in der ganzen Schweiz gross aufziehen. Dafür suchen wir interessierte Menschen und Gruppen für die Organisation und Unterstützung.

Bitte schreibt uns, ob ihr mitorganisieren und/ oder als Unterstützer*innen auftreten möchtet: schweiz@seebruecke.org

Transborder Summer Camp (TSC) 15.07-18.07.2020

Das TSC wird dieses Jahr ausschliesslich digital stattfinden. Die Online Workshops werden jeweils Nachmittags & Abends stattfinden. Am Samstag 18.07.20 wird es beim TSC auch einen Vorbereitungsworkshop für die die Transnationale Aktionstage im September stattfinden.

Weitere Infos hier.

Hintergrund

Im Juli letzten Jahres diskutierten mehr als 500 Aktivist*innen aus über 90 Städten im Transborder Sommercamp ihre Kämpfe für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle.

Sie tauschten ihre Erfahrungen aus und entwickelten Ideen, wie der Kampf weitergeführt werden könnte.

2020, ein Jahr später – Corona und die staatlichen Reaktionen auf diese Pandemie, hat die Pläne für diese Jahr durcheinandergeworfen, aber der Bedarf an grenzüberschreitenden Kämpfen ist angesichts der aktuellen Situation notwendiger denn je.

Im Laufe des letzten Jahres tauchte in vielen Diskussionen und Begegnungen immer

wieder die Idee auf, dem fünften Jahrestag des March of Hope1 zu erinnern und über die

Fortsetzung des Kampfes für Freizügigkeit, fünf Jahre nach der Krise des EU-Grenzregimes nachzudenken.

Deshalb diskutierte eine lose Gruppe von Aktivist*innen darüber, wie die Idee weitergeführt werden könnte.

1 https://www.zeit.de/gesellschaft/2016-08/fluechtlinge-syrien-oesterreich-ungarn-flucht-hoffnungsmarsch

Genau fünf Jahre nach dem historischen Durchbruch gegen das EU-Grenzregime, wollen wir die Vielfalt der täglichen Kämpfe und die unterstützenden transnationalen Netzwerke aufzeigen. 

In vielfältigen lokalen und regionalen Aktivitäten, in virtuellen Räumen, aber

auch – soweit möglich – auf den Straßen und möglicherweise entlang der Flucht- und Migrationsrouten wollen wir protestieren und für Bewegungsfreiheit und Gleichberechtigung demonstrieren.

Schwerpunkte werden folgenden Themen sein:

March of Hope

In Bezug auf die beeindruckenden Tage im September 2015 in und um Budapest.

#leavenoonebehind

Der Hashtag ist zum Bezugspunkt für die Forderungen zur Evakuierung der Lager auf den griechischen Inseln und die Schließung der Flüchtlingslager im Allgemeinen geworden.

Vom Meer in die Städte

Der Slogan verbindet die Missionen auf See mit der Forderung nach gemeinschaftlicher Aufnahme von Geflüchteten und Migrant*innen. Die in der Seenotrettung Tätigen treffen sich mit Bürgermeister*innen und Gemeinden sowie mit Initiativen von “Seebrücke” und “Solidarity Cities”, um konkrete Korridore der Solidarität zu schaffen.

Rassistische Terroranschläge und Morde

Der Kampf gegen rechte Gewalt in ganz Europa bedeutet auch, die strukturellen Dimensionen des Rassismus in der breiten Öffentlichkeit zu diskutieren.

Migrantifa

Während des letzten Jahres entstanden mehrere Migrantifa-Gruppen, die Antifaschismus mit antirassistischen Perspektiven und den Forderungen migrantischer Communities verbinden.

Anti-Abschiebung

Der Widerstand gegen Abschiebungen und die Forderung nach dem Bleiberecht sind entscheidende tägliche Kämpfe überall in Europa und darüber hinaus.

Lokalsitzung Luzern

20. July 2020, 17:30 - 18:30

Lokalsitzung Zürich

10. July 2020, 18:00 - 19:00

Lokalsitzung Luzern

6. July 2020, 17:30 - 18:30
Sitzung

Nach der langen Phase der Telefonkonferenzen freuen wir uns auf ein erstes physisches Treffen mit euch. Wir wollen darüber sprechen, wie wir Luzern zum Sicheren Hafen machen können und Politik und Gesellschaft mit unseren Anliegen erreichen. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter. Um die Teilnahme auch für Menschen, die mit dem Zug anreisen, zu erleichtern, treffen wir uns am World Cafe vor dem KKL gleich am Bahnhof Luzern.